Diskussion über Neubau-Pläne

ALTENA ▪ „Wir sollten froh sein über jedes Invest, das nach Altena kommt. Und 3,5 Millionen sind kein Pappenstiel.“ So kommentierte CDU-Chef Uwe Scholz am Montag vor dem Rat Bedenken von Bündnis 90/Die Grünen und der SPD-Fraktion.

Die hatten erneut in Sachen „Schließung der Baulücke“ am Bungern, Errichtung von altersgerechten Wohnungen durch die Berg-Stiftung, eine Diskussion angestoßen. SPD-Frontfrau Irmgard Ibrom sah die 1000 Protestunterschriften der Bürgerschaft „nicht angemessen gewürdigt“. Grünen-Sprecher Oliver Held wünschte sich, dass die Stadt mehr Einfluss auf die Gestaltung des Neubaus nehme. Er könne sich vorstellen, hier ein Mehrgenerationenprojekt zu verwirklichen. „Wir sind für eine Durchmischung von Wohnformen.“

Uwe Scholz warnte davor, Vorschriften zu machen, wo der Satzungszweck der Bergstiftung keinen Spielraum ermögliche. Er kündigte aber nochmals intensive Gespräche an, die Pläne würden schließlich auch offen gelegt. „Da glaubt eine Stiftung an Altena, dafür sollten wir dankbar sein.“ ▪ job

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare