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Vollsperrung der B236: Arbeiter geben mächtig Gas

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Von: Thomas Bender

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Blaues Rohr (Wasser) kreuzt schwarzes Rohr (Gas): Die Reparatur der Bachdurchlässe ist nicht ohne.
Blaues Rohr (Wasser) kreuzt schwarzes Rohr (Gas): Die Reparatur der Bachdurchlässe ist nicht ohne. © Thomas Bender

Erst die Straße dichtmachen und dann wird tagelang nicht gearbeitet? Aber nicht am Buchholz: Seit die B 236 am Samstag zwischen dem Schwarzenstein und der ehemaligen Gaststätte Otlinghaus gesperrt wurde, hat sich schon richtig was getan.

Altena – Mitarbeiter von wenigstens drei Baufirmen arbeiten dort auf Hochtouren – schließlich soll der Verkehr dort nach Ende der Osterferien wieder fließen. Es gibt in diesem Bereich im wahrsten Sinne des Wortes mehrere Baustellen. Die erste findet sich noch mitten im Schwarzenstein-Komplex, wo vor einigen Wochen rund um einen Straßeneinlauf die Straße abgesackt war.

Der Gulli sei nicht richtig an den Kanal angeschlossen gewesen, erklären die Mitarbeiter einer Baufirma aus dem Hochsauerlandkreis und zeigen auf ein Rohr, das sie schon neu verlegt haben und mit dem die Straßenentwässerung jetzt ordnungsgemäß funktionieren wird, wenn sie den Gulli wieder montiert haben.

Ein paar Meter weiter das nächste Rohr, diesmal ein wenig dicker – es ersetzt einen Durchlass für einen kleinen, aus dem Buchholz kommenden Bach, der durch die Flut zerstört wurde. Der Durchlass kreuzt vor seiner Mündung in den Obergraben die vorhandene Gashochdruckleitung – das eine Rohr unter dem anderen herzuführen ist eine kniffelige Angelegenheit, die hier bereits erledigt ist.

Was noch fehlt, ist der Einlauf an der Straßenböschung, der ebenfalls gelitten hat und instand gesetzt werden muss. Und: Das ist nicht der einzige Durchlass, den Straßen NRW erneuern lässt. Ein Stück lenneaufwärts gibt es einen zweiten, der kaputt ist. Mit seiner Reparatur wurde bisher noch nicht begonnen.

Der Mauerbau am Buchholz macht drei Tage nach Beginn der Vollsperrung bereits deutliche Fortschritte.
Der Mauerbau am Buchholz macht drei Tage nach Beginn der Vollsperrung bereits deutliche Fortschritte. © Thomas Bender

Wieder ein Stück weiter, nämlich an der Einmündung der Buchholzstraße, nutzt die Stadt die Gunst der Stunde und lässt während der Vollsperrung die durch das Hochwasser instabil gewordene Böschung der Buchholzstraße erneuern.

Darum kümmern sich die Unternehmen Ossenberg und S. Müller, die ebenfalls gut vorankommen: Die als Notbehelf verbauten Bigbags sind weggeräumt, das Fundament für die neue Stützmauer ist fertig und am Dienstagvormittag stand auch schon die erste Reihe der von diesen Firmen gerne verbauten „Legosteine“ im XXL-Format.

Angesichts dieser vielen Aktivitäten läuft auf der B 236 für Autos natürlich gar nichts mehr, auch die Buchholzstraße ist im unteren Bereich dicht. Allenfalls Fußgänger und Fahrradfahrer können mit aller gebotenen Vorsicht passieren.

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