Jedes Opfer hat eine Geschichte

Vertreter von Rat und Verwaltung folgten den Gedenkreden.

ALTENA - An den vier Ehrenmalen im Stadtgebiet wurde am Sonntag der Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft und Vertreibung gedacht. Die größte Gedenkfeier fand auf dem Klusenberg statt, weitere fanden in Dahle, Evingsen und in der in der Rahmede statt.

Von Susanne Loewen

Rund 180 Menschen, darunter starke Abordnungen von Reservistenkameradschaft, Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk, nahmen am Schweigemarsch vom Burgtor zum Ehrenmal teil.

Helmut Rittinghaus, Vorsitzender des örtlichen Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, begrüßte auch Mitglieder aus Verwaltung und Rat der Stadt Altena. Gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein und dem Fraktionsvorsitzenden der CDU, Uwe Scholz, legte er einen Kranz nieder.

Die Gedenkansprache hielt Diakon Ulrich Slatosch. Er erinnerte nicht nur an die Toten der zwei Weltkriege sondern auch an die Kinder, Frauen und Männer aller Völker die ihr Leben in Kriegen lassen mussten. Hinter jedem Namen der Verstorbenen stehe eine ganz persönliche Geschichte, die viel Trauer und Leid in die Familien der Hinterbliebenen gebracht habe.

Jede Gedenkstätte sei auch ein Mahnmal gegen Gewalt und Krieg, der auch heute noch weltweit verbreitet sei. Mit einem Zitat von Richard von Weizsäcker bat er die Anwesenden die Augen nicht von dem Geschehenen zu verschließen. Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein versäumte es nicht, sich vor seiner Ansparache bei Helmut Rittinghaus zu bedanken, der mit seinem Einsatz stets für eine gut gestaltete Trauerfeier sorge.

Musikalisch begleitet wurde die Gedenkstunde vom Chor der Neuapostolischen Gemeinde Altena unter der Leitung von Jürgen Knuth und dem Trompeter Markus Lingnau von den Zögermusikanten. Am Ende der Veranstaltung wurde noch die Nationalhymne gesungen.

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