Nach 21-jähriger Tätigkeit

VHS Lennetal verabschiedet Marlies van Gemert in den Ruhestand

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Marlies van Gemert (M.) wurde verabschiedet. Ihr Nachfolger Holger Andreas Sellien steht neben ihr.

Altena - Nach 21 Jahren in Diensten der VHS naht jetzt der Abschied von Marlies van Gemert, die zum Ende des Monats in den Ruhestand geht. Offiziell wurde am Dienstag schon Lebewohl gesagt.

Dazu waren neben VHS-Leiterin Barbara Funke auch Bürgermeisterin Silvia Voßloh und BM-Stellvertreter Stefan Kemper für den Verwaltungsrat der Volkshochschule gekommen. 

Barbara Funke wies darauf hin, wie sehr sich die Aufgaben der VHS, aber auch das interne Arbeiten in der Zeit seit 1997 verändert haben. Das war das Jahr in dem Marlies van Germert von der VHS Hemer-Menden-Balve an die Lenne wechselte. Computer seien als Arbeitsgeräte damals mehr die Ausnahme als die Regel gewesen, und an das Internet habe kaum jemand gedacht.

Wie die Technik, hätten sich natürlich auch die pädagogischen Inhalte gewandelt, habe die VHS neue Themenfelder erschlossen. Als einen Bereich, der weniger gefragt ist als in der Vergangenheit, nannte VHS-Leiterin Angebote zur Erleichterung des Wiedereinstiegs in Berufsleben für Frauen, oder auch den „EDV-Bus“, der überaus beliebt gewesen sei.

Derzeit gefragt seien die Kurse zur Tagesmütterqualifikation, die gemeinsam mit dem Jugendamt angeboten werden. Marlies van Germert beschrieb ihre Konzeption als aufwendig, es sei aber eine sehr schöne Aufgabe. In der Abschiedsrunde erinnerte man sich gemeinsam vieler Angebote wie das „Lernfest“ im Jahr 1999 - und vieler Veränderungen.

Sowohl Silvia Voßloh als auch Stefan Kemper freuten sich über den Umstand, dass mit der Pensionierung von Marlies van Gemert personell ein nahtloser Übergang gewährleistet sei. 

Gemeint war Holger Andreas Sellien, der van Gemerts Aufgaben übernehmen wird. Sellien kommt aus dem Badischen an die Lenne und hat unter anderem für eine Softwarefirma gearbeitet, hat aber auch Berufserfahrung in Volkshochschulen gesammelt.

Stefan Kemper machte darauf aufmerksam, dass die VHS-Arbeit in Altena gut vernetzt ist und nannte als Beispiele das Generationenbüro Stellwerk und die Stadtbücherei. Es sei sehr wünschenswert, wenn diese positiven Umstände weiter gepflegt würden. Dazu bringt Holger Sellien sicherlich die Voraussetzungen mit. 

Der neue Mitarbeiter bezeichnete die VHS Lennetal als „sehr kundenorientiert“, was ihm auch den Umzug ins Sauerland erleichtert habe. „So ein Umzug räumt auf und tut gut.“ Selliens Sprechzeiten werden Dienstag (14.30 bis 16 Uhr) und Donnerstag (14 bis 17 Uhr) liegen.

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