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Spende fürs Passionsprojekt

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Von: Ina Hornemann

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Bewusst vor die offene Kirchentür von St. Matthäus stellten sich die Empfänger der Volksbank-Spende, denn das Geld ist im wahrsten Wortsinne ein Türöffner für das kirchenmusikalische Großprojekt aller christlichen Kirchengemeinden der Stadt. © Ina Hornemann

ALTENA -  14000 Euro kostet das kirchenmusikalische Großprojekt Matthäus-Passion, das am 30. und 31. März 2019 in Altena aufgeführt wird. Einen Beitrag zur Finanzierung hat gestern die Volksbank in Südwestfalen eG bei den ausrichtenden Kirchengemeinden abgegeben: 500 Euro sind im Topf.

Größer als je zuvor wird die Matthäus-Passion in Altena aufgeführt, denn nicht nur die evangelische und katholische Kirchengemeinde arbeiten zusammen, sondern auch die evangelisch-freikirchliche und die neuapostolische Kirchengemeinde. Der hohe personelle Aufwand ist auch dem Komponisten Johann Sebastian Bach geschuldet, denn seine Matthäus-Passion gilt als sein am stärksten besetztes Werk und als Höhepunkt der Kirchenmusik. Die Chöre aller gastgebenden Gemeinden Proben bereits emsig für die Aufführung. „Im Januar wird es eine orchestrale Gesamtprobe mit allen Instrumentalisten geben“, schildert Gesamtleiter Johannes Köstlin den Probenfortschritt. Inhalt der Aufführung ist die Leidensgeschichte Jesu. Zum vereinfachten Verständnis von Bachs Intentionen und des theologischen Hintergrunds wird es vor der Aufführung vier Gesprächsabende geben, die sich mit den Bibelüberlieferungen beschäftigen. Jenes Projekt wurde vom Regionalbeirat der Volksbank als unterstützungswürdig befunden. Dessen Vertretungsberechtigte Hans Georg Störmer und Christiane Frebel überreichten gestern den Scheck an Johannes Köstlin und Pfarrer Ulrich Schmalenbach. Informationsflyer mit dem umfangreichen Programm zur Passion befinden sich im Druck und werden in Kürze an markanten Stellen ausgelegt und in Umlauf gebracht.

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