St. Vinzenz: Neuer Pflegedienstleiter ist da

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Stephan Borowski ist der Neue am Krankenhaus und Alten- sowie Pflegeheim St. Vinzenz.

ALTENA - Das St.-Vinzenz-Krankenhaus und das angegliederte Pflegeheim haben einen neuen Pflegedienst- und Heimleiter. Zum 1. September trat Stephan Borowski seinen Dienst in dieser Dreifachfunktion in der Burgstadt an.

Der „Neue“ ist 50 Jahre alt, verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Der Mann, der in Letmathe ein Eigenheim bewohnt, bringt eine „über 20-jährige Erfahrung in der Leitung verschiedener Einrichtungen mit“, wie er sich selbst beschreibt. Zuletzt war er in vergleichbarer Funktion in einer Einrichtung der evangelischen Kirche in Wetter tätig. Davor gab es Stationen in Wuppertal und Köln (Krankenhäuser) oder Menden (Perthes-Pflegeheim).

Er möchte zunächst „viele Gespräche führen und gut zuhören“. In seinen neuen Tätigkeitsfeldern löst er Schwester Ulrike als kommissarische Leiterin des Pflegeheimes (47 Plätze) ab und folgt Schwester Irene, die die Leitung des Heim-Pflegedienstes inne hatte. Im St. Vinzenz-Krankenhaus ist Borowski als Pflegedienstleiter Nachfolger der pensionierten Ulrike Eller.

Dass das Haus in den letzten Wochen und Monaten oft Gesprächsthema am Ort war, hat den zupackenden Familienvater nicht abgehalten, sich auf die entsprechende Stellenanzeige zu bewerben. Und er nennt sein Lebensmotto, das er auch an einer Pinnwand in seinem neuen Büro gut sichtbar aufgehängt hat: „Wer aufhört besser zu werden, wird irgendwann aufhören, besser zu sein.“ Heißt in die tägliche Arbeit übersetzt für ihn: „Ich möchte das gute Niveau beider Einrichtungen halten, möglichst noch ausbauen.“ Und fast ein wenig kämpferisch fügt er an: „Wo es Schwierigkeiten gibt, nicht immer alles glatt läuft, ist eben nichts eingefahren. Das heißt doch wohl, da gibt es viel zu bewegen.“ Das möchte der bekennende „Teamplayer“ – „allein kann man wenig bewegen, im Team aber fast alles“ – auch in der täglichen Arbeit beherzigen.

Lesen nennt Stephan Borowski als sein liebstes Hobby. Dass er sich gerne im Garten aufhält, folgt unmittelbar. Daraus sei aber nicht abzuleiten, dass er auch sehr gerne Gartenarbeit leiste. Das müsse zwar gemacht werden, sei für ihn aber eher ein lästiges Übel.

Vorgestellt hat sich der „Neue“ in beiden Häusern bereits Ende letzter Woche. Da gehörte er zu den Gästen der Seniorenfeier im Vinzenz-Pflegeheim. „Es hat mir gefallen. Ich bin sogar länger geblieben, als geplant.“

von Johannes Bonnekoh

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