St. Vinzenz: Greuel spricht mit Kaufmann

„Nicht schließen“ – das meint auch der Vorstand der Friedrich-Wilhelms-Schützengesellschaft.

ALTENA ▪ Ende der Eiszeit: Dr. Heinrich-Walter Greuel, das neue Mitglied des St. Vinzenz-Aufsichtsrates, hat sich am Montag mit dessen ehemaligem Geschäftsführer Michael Kaufmann getroffen.

Bei dem Gespräch ging es um Pläne, die Kaufmann seinerzeit zusammen mit dem damaligen Aufsichtsrat geschmiedet hatte und die eine Fusion der Krankenhäuser Altena und Plettenberg zum Ziel hatten.

Stillschweigen vereinbart

Über die konkreten Inhalte des Gespräches wurde Stillschweigen vereinbart. Allerdings merkte Kaufmann gestern an, dass er den Austausch als „sehr angenehm“ empfunden habe. Greuel sei ein offener und sachorientierter Gesprächspartner. Er habe ihm mitteilen können, dass Plettenberg nach wie vor an einer Zusammenarbeit interessiert sei.

Aus diesem Grunde habe er sich entschlossen, die juristischen Schritte gegen den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Wehr nicht weiter zu verfolgen, sagte Kaufmann gestern gegenüber dieser Zeitung. Eine weitere Verschärfung sei in der derzeitigen Situation „nicht sachdienlich“.

Auch die Schützen beteiligen sich

Der engere Vorstand der Friedrich-Wilhelms- Gesellschaft hat am Montag beschlossen, sich aktiv an der Protestaktion gegen die geplante Umwandlung des St. Vinenz-krankenhauses in einer geriatrische Reha zu beteiligen. Hauptmann Klaus Knipping wörtlich: „Wir forden alle Schützen mit ihren Angehörigen auf, sich am Freitag um 17 Uhr an den Stadtwerken zu treffen, um am Protestmarsch zum Bungern und der anschließenden Kundgebung teilzunehmen. Von den Verantwortlichen fordern wir eine Lösung, die die Interessen der Bürger Altenas berücksichtigt“. ▪ Thomas Bender

Online: http://www.rettet-das-altenaer-krankenhaus.de/

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