Vierte Historische Rallye Burg Altena ohne Pleiten, Pech und Pannen

67 Traumautos kommen alle heil auf dem roten Teppich an

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Höhepunkt des Tages war der Zieleinlauf auf dem roten Teppich am Lennekai. Alle Teilnehmer wurden von Ike und Klaus Knipping mit einem Glas Sekt empfangen. Für die Damen gab’s außerdem eine rote Rose.

„Vor einem Jahr um diese Zeit hatten wir schon drei Autos, die wieder aufgeladen den Heimweg antraten. Diesmal gab’s keine Pannen!“ freute sich Ike Knipping beim Zieleinlauf der vierten Historischen Rallye Burg Altena. Zahlreiche Schaulustige hatten sich am Samstagnachmittag am Lenneufer eingefunden, um die schöne Oldtimer-Parade zu bestaunen.

Es gab auch jede Menge Applaus in diesem Zuge, wobei für’s Publikum weniger die Erfolge beim Gleichmäßigkeitsfahren eine Rolle spielten, sondern viel mehr die Liebe und Arbeit, die die Besitzer in ihre Fahrzeuge gesteckt haben. Olaf Diembeck klärte über jedes Fahrzeug auf, das den roten Teppich am Lennekai berührte. Baujahr, Werte, Fahrer, Originallackierung - das Publikum erfuhr viel über die schönen alten Autos.

Wobei nicht alle Teilnehmer einen Oldtimer dabei hatten, denn in der Morgan-Sonderklasse durften Fahrer aller Baujahre dieser Marke antreten. Das ist dem Orga-Team Ike und Klaus Knipping geschuldet, die selbst bekennende Morgan-Fans und -Fahrer und in der bundesweiten Szene entsprechend gut vernetzt sind. Mit Dr. Thorsten Hüttermann und Ralf Hüttermann hatten sie auch wieder ein Pilotenduo im Threewheeler gewinnen können - schon im vergangenen Jahr war dieses Modell ein Hingucker, zumal es 2017 fürchterlich geregnet hatte und Threewheeler-Fahrer kein Dach über dem Kopf haben.

4. Historische Rallye Burg Altena

Diesmal allerdings war das Glück mit den Fahrern: Der Himmel wolkenfrei, die Sonne ließ sich blicken, schien aber nicht zu heiß auf die Fahrzeug-Parade. Sogar mancher Hund nahm auf der Rückbank Platz und genoss eine schöne Tour durchs Sauerland. „Die Strecke war super!“ freuten sich die Rallye-Teilnehmer und bedankten sich herzlich bei den Mitgliedern des Motosportclubs Altena, die keine Mühe gescheut hatten, die Rallye auch sportlich attraktiv zu gestalten.

Auf den 245 Kilometern waren an zwölf öffentlich bekundeten Stellen Lichtschranken für Gleichmäßigkeitsprüfungen aufgebaut worden. Tourensportler konnten darüber hinaus 45 bis 50 weitere dieser Stationen passieren. Die Ergebnisse können in bis zu vier Wettbewerbe einfließen: Die Stadtmeisterschaft Altena, die Morgan Clubmeisterschaft, der ADAC Classic Revival Pokal und der ADAC Oldtimer Cup Westfalen-Lippe hängen alle an der Rallye Burg Altena dran.

Vielen Teilnehmern allerdings geht es nicht um Pokale und Urkunden, sondern ums gemeinsame Fahren, schöne Begegnungen und witzige Benzingespräche. Dazu war bei der Anschlussparty am Samstag in der Burg Holtzbrinck reichlich Gelegenheit.

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