Vier Baustellen auf der B236: Autofahrer brauchen viel Geduld

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Gefährliche Baustelle: Nur knapp an den Arbeitern brettern Lkw vorbei.

Altena/Werdohl –Ein dickes Fell müssen derzeit die Männer haben, die gerade die B 236 zwischen Werdohl und Altena freischneiden. Ebenso wie Autofahrer.

Denn an gleich vier Stellen ist die B 236 zwischen den beiden Städten halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird mit Ampelanlagen geregelt. Baustelle Nummer 1: Los geht’s am Ortsausgang von Altena, wo die Deutsche Telekom in Höhe der Ruine Schwarzenstein den Gehweg aufreißen und Tiefbauarbeiten verrichten lässt. Die Baustelle soll am 28. Februar verschwinden. 

Wenig Platz zwischen Holz und Lastern

Baustelle Nummer 2: Die Gehölzpflegearbeiten von Straßen.NRW zwischen Abzweig Höllmecke in Werdohl und Winkelsen in Altena werden ebenfalls noch bis Ende Februar andauern. Die Baustellenampel wandert dabei immer weiter in Richtung Altena. Und auch wenn sie sich und ihren Wander-Arbeitsplatz durch die Ampel schützen, sägen und ziehen die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Iserlohn im Wettstreit mit dem nicht enden wollenden Straßenverkehr. Man kann von Kampfsägen sprechen. 

Freie Fahrt herrscht an der Ruine Schwarzenstein nur für eine Richtung.

Hier ist kaum Zeit, sich vor dem sofort losfahrenden Verkehr in Sicherheit zu bringen. Ein paar Schnitte noch, die größeren Äste werden mit Armkraft von der Fahrbahn auf die abgesperrte Seite gezerrt. 

Kampfschneiden bis 1. März

Keine 30 Sekunden später donnert der erste große Sattelschlepper nur einen halben Meter hinter den Hacken des Vorarbeiters weiter in Richtung Altena. So geht das für die Männer jeden Tag, mehrere Wochen lang. 

Bis zum 1. März haben sie noch Zeit, im Auftrag von Straßen.NRW das Lichtraumprofil der Bundesstraße freizuschneiden. Begonnen wurde am Abzweig Höllmecke in Werdohl, Ziel ist der Winkelsen, da beginnt die Bebauung – und somit die Zuständigkeit der Stadt für das Grün. 

Die Arbeiter wohnen in Altena und Neuenrade. Äste und Stämme werden so beschnitten, dass Lkw wieder ohne Berührung der Bäume fahren können. 

Leitungen an der Lennebrücke

Baustelle Nummer 3: Auf Werdohler Stadtgebiet in der Nähe des Abzweigs Höllmecke wird auf der Lenneseite an der Gasfernleitung gearbeitet. Ein Kölner Unternehmen ist damit beauftragt, die Arbeiten werden noch mehrere Wochen dauern. 

Baustelle Nummer 4: An der Lennebrücke am Ortseingang Werdohl werden Arbeiten zur Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen durchgeführt, die im Zusammenhang mit der Sanierung der Lennebrücke stehen.

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