Planungsworkshop

Viele neue Ideen für die Freiheit 26

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Eine lange Liste von Ideen hatten Lisa Gudra (Foto) und Samira Lorsbach zuvor mit Anette Wesemann ausgearbeitet.

Altena - „Nicht viel los in der Freiheit 26? Stimmt nicht, aber mehr geht immer...“ – diese Sätze waren am Dienstag auf einem Flipchart an ebendieser Adresse zu lesen. Mehr als ein Dutzend Altenaer waren in die Begegnungsstätte gekommen, um Ideen für mehr Leben in dem Haus auszutauschen.

Das aktuelle Programm der Freiheit 26: Montags finden der PC-Workshop von Dennis Becker und ein Frauentreff statt, dienstags steht die Sprechstunde des Integrationsbüros an, mittwochs folgt dann der zweite Teil des PC-Workshops und an jedem letzten Donnerstag im Monat steht das Repair-Café auf dem Plan. Außerdem finden verschiedene VHS Kurse und einmal im Monat das Begegnungscafé statt. Trotzdem konnten Lisa Gudra und Samira Lorsbach am Dienstag bereits viele weitere neue Ideen vorstellen.

Definitiv stattfinden sollen ein Gesprächskreis, eine Plauderrunde, ein Erzählcafé und Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Themen wie Abrechnungen oder Bewerbungen. Die Idee des Erzählcafés kam von Claudia Sauer, die die Treffen auch anleiten möchte. Zu jeweils einem bestimmten Thema sollen sich die Teilnehmer in lockerer Runde unterhalten und von ihren Erfahrungen erzählen können.

Edeltraud Egbringhoff schlug vor, einen Gesprächskreis anzubieten.

Der Gesprächskreis wiederum soll besonders den Geflüchteten helfen, mit Altenaern in Kontakt zu treten und ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Edeltraud Egbringhoff leitet zurzeit einen Deutschkurs im Lutherhaus und möchte den Gesprächskreis ergänzend dazu anbieten. Wohl wissend, dass die Begegnungsstätte nach außen schnell wie ein „Flüchtlingstreff“ wirken kann, betont Samira Lorsbach vom Integrationsbüro der Stadt aber: „Alle Veranstaltungen in der Freiheit 26 – bis auf die VHS Kurse – sind offen für alle.“

Mehr als ein Dutzend Altenaer waren in die Freiheit 26 gekommen.

Damit ein breites Angebot stattfinden kann, müssen aber noch Helfer gefunden werden. Angesprochen wurden unter anderem ein Männer- und ein Frauenkreis, ein Handarbeitstreff, eine Mutter-Kind-Gruppe und ein Musik- oder Kunsttreff. Außerdem können sich Menschen mit einem grünen Daumen melden und nach der Umgestaltung des Gartens ebendiesen pflegen und Pflanzen anbauen.

In kleinen Gruppen wurde über die Ideen und geplanten Treffen gesprochen.

Wer noch Ideen einbringen oder sich an der Umsetzung beteiligen möchte, bitte im Integrationsbüro unter 209 218 oder bei Lisa Gudra unter 0175 / 6 31 51 90 melden.

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