Schlecht gewählter Termin für Kneipennacht „Altena by night“

„Mr. T.“ sang einige gute Hits für die Gäste im Lennekai. Er war schon oft bei „Altena by night“ dabei. - Fotos: Hornemann

ALTENA -   Dimi und Evangelia Apostolidis hatten den Country Boys einen Verlängerungszuschlag gezahlt: „Wenn die Osterfeuer runtergebrannt sind“, da war sich das Wirte-Ehepaar im Café Ko sicher, kommen noch ein paar Leute auf einen Absacker vorbei.“ Der Umzug von Theke zu Theke zur Primetime blieb während der Kneipennacht „Altena by night“ weitgehend aus. „Der Termin war wirklich riskant!“ erklärten die teilnehmenden Wirte einhellig.

Im Ko waren es viele Fußballfans, die nach den Bundesligaspielen kurzerhand noch vor Ort blieben und sich die Live-Musik der Country Boys noch gönnten. Das Duo zählt mittlerweile zu den Lieblingsbands von Dimi Apostolidis: „Die würde ich immer wieder einladen!“ freute sich der Wirt.

Mit ihrer musikalischen Auswahl in Person von Sänger „Mr. T“ zeigte sich auch Lennekai-Wirtin Martina Zöller zufrieden, den Termin für „Altena by night“ fand allerdings auch sie, wie auch Sylvia Frahm vom Café zur Burg und Sokratis Agnantis aus dem Kuzina, grenzwertig: „Es ist heute zu viel woanders los“, stellten die Gastronomen fest. Besucherströmungen zwischen Markaner und Freiheitstraße fanden kaum statt. Am härtesten traf es die Betreiberin des Cafés Nostalgie, Nilüfer Seker: Laufkundschaft hatte im Laufe des Abends schon DJ O-Tunezz kaum locken können trotz cooler Beats. Als um 22 Uhr Bauchtänzerin Emilya zu einer gelungenen Show ansetzte, galt ihr Auftritt kaum mehr als einer Handvoll von Stammgästen.

„Ich finde die Idee von Altena by Night gut und ich finde, dass da jeder Wirt mitziehen sollte“, erklärte Seker ihr Engagement, obwohl sie mit wenig Resonanz gerechnet hatte. Sylvia Frahm hatte genauso wie Sokratis Agnantis auf Musik gesetzt, die ihr Stammpublikum liebt: „Virgin gehen bei mir immer gut, das sind nicht nur meine Freunde, sondern auch die meiner Gäste“, so die bekennende Bluesrock-Liebhaberin. Das Duo „Greek Life“ lieferte passende Dinnermusik im Kuzina und war zu späterer Stunde auch für tanzbare Klänge gebucht. Sokratis Agnantis ärgert sich, dass längst nicht mehr jeder Gastronom mitmacht: „Es gibt zu viele Lücken in der Stadt, die nicht sein müssten“, betont der Kuzina-Wirt.

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