Viel Arbeit für die die Teams in der örtlichen Wache und in der Kreisleitstelle

Am Donnerstag heulen die Sirenen

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Auch auf dem Rathausdach ist eine Sirene installiert. Sie wurde erst kürzlich komplett erneuert, hieß es aus der Verwaltung.

Altena - Donnerstag führt das nordrhein-westfälische Innenministerium einen landesweiten Probealarm durch. Ab 10 Uhr werden daher auch alle 19 Sirenen in der Burgstadt eine Zeit lang aufheulen.

Hier vor Ort bedeutet das nicht nur in der Feuerwache an der Bachstraße viel Arbeit, sondern auch in der Feuerwehrleitstelle des Märkischen Kreises in Lüdenscheid. „Alle Sirenen der kreisweit 15 Kommunen werden von hier aus gesteuert“, erklärt Jan Rosin, Disponent in der Leitstelle. Es ist also nicht schwer zu erahnen, wie viel Arbeit auf ihn und seine Kollegen morgen zukommen wird, wenn die Warnsignale losgesendet werden. Denn alleine in Altena gibt es insgesamt 19 Sirenen. „Die Sirenen sind vor allem dazu da, in Gefahrensituationen wie Bränden die Bevölkerung – aber auch die Einsatzkräfte vor Ort – zu warnen“, sagt Rosin. Die Prozedur dabei ist immer die gleiche: Eine Gefahrensituation in Altena wird bei der Leitstelle gemeldet. Sie schickt dann an die Sirenen in dem jeweiligen Ort das Signal heraus. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr rücken dann an den Ort des Geschehens aus. Wichtig für die Bürger ist dabei vor allem das Erkennen und Zuordnen der verschiedenen Signale. So heult die Sirene bei einer Gefahrenwarnung abwechselnd auf- und abschwellend auf. Gibt die Leitstelle einen Dauerton heraus, so handelt es sich dabei stattdessen um eine Entwarnung. Beim Probealarm – wie auch morgen – ertönt hingegen zunächst einmal der Warnton, dann einmal der Entwarnungston und abschließend noch einmal der Warnton. Tönt aus den Sirenen ein Dauerton mit zwei kurzen Unterbrechungen, so bedeutet das dann, dass die Feuerwehr alarmiert wird. Wichtig ist es, im Ernstfall richtig zu reagieren. Informationen gibt es meist über das Radio oder eine App auf dem Smartphone. Dort bekommt man je nach Gefahrenlage auch Verhaltenshinweise durchgegeben, etwa wie nach einem Großbrand, der wegen der Rauchentwicklung auch die Umgebung gefährden kann, die Fenster zu schließen. „Größere Schadensereignisse und Gefahrenlagen gefährden Ihre Sicherheit und Ihr Eigentum!“, heißt es auf der Internetpräsenz des Innenministeriums bezüglich dieser landesweiten Sirenen-Aktion. Zur Erprobung solcher Ernstfälle wurde eben dieser Übungstag in ganz Nordrhein-Westfalen eingeführt.

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