Revision zurückgezogen

Verurteilter Dirk D. will weg aus Hagen

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Viele Aktenordner füllen die Ermittlungen rund um den Brandanschlag.

Altena - Der Iserlohner Rechtsanwalt Andreas Trode hat den Revisionsantrag gegen das Urteil gegen Dirk D. zurückgezogen. Er habe damit einer ausdrücklichen Bitte seines Mandanten entsprochen, erklärte er Freitag, 31. März,  auf Anfrage.

Dirk D. war im September wegen gefährlicher Brandstiftung zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Er hatte zuvor gestanden, im Dachgeschoss eines von Flüchtlingen bewohnten Hauses an der Brandstraße ein Feuer gelegt zu haben. Dass sein Mandant nicht mehr gegen dieses Urteil vorgehen wolle, liege an den Haftbedingungen in der Justizvollzugsanstalt Hagen, in der D. bis zur Entscheidung über den Revisionsantrag hätte bleiben sollen.

Das letzte Loch

 „Das letzte Loch“ sei diese Strafanstalt, sagte Trode – die JVA Hagen biete weder vernünftige Arbeitsmöglichkeiten noch Aus- und Fortbildungen. Auf beides lege Dirk D. aber Wert, um eine Perspektive für die Zeit nach seiner Entlassung entwickeln zu können. Neben Dirk D. war auch Marcel N. angeklagt. Er wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt. Auch er legte Revision ein, dieses Verfahren läuft auch noch

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