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Verstopfte Gullys und wucherndes Unkraut: Frühjahrs-Reinigung steht noch aus

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Jede Menge Laub – und teilweise wuchert sogar Unkraut aus den Gullys auf der Pott-Jost-Brücke.
Jede Menge Laub – und teilweise wuchert sogar Unkraut aus den Gullys auf der Pott-Jost-Brücke. © Wiechowski, Jona

Die Gullys auf der Pott-Jost-Brücke sind mit Laub verstopft. Teilweise sprießt hier sogar regelrecht das Unkraut heraus. „Kann bei Starkregen noch genug Regen abfließen?“, fragte ein Leserin, die häufig an der Stelle spazieren geht, besorgt.

Die Redaktion hat die Frage an den Bauhof weitergeleitet. Der sagt: Besserung ist schon in Kürze in Sicht.

„Normalerweise wird im Frühjahr und Herbst gereinigt“, erklärt Straßenmeister Detlef Kalupka, den üblichen Turnus für die Reinigung der Gullys, der sowohl für Altena, als auch für die Nachbargemeinde Nachrodt-Wiblingwerde gilt. Unter anderem wegen Corona und den Folgen sei man in diesem Jahr etwas ins Hintertreffen geraten, sodass der Frühjahres-Termin erst jetzt mitten im Sommer nachgeholt würde.

Firma ist noch in Nachrodt unterwegs

Die Firma, die für die Reinigungsarbeiten zuständig ist, sei momentan noch in Nachrodt-Wiblingwerde beschäftigt, erklärt der Straßenmeister. „Wir gehen davon aus, dass sie Ende dieser Woche, spätestens Anfang nächster Woche in Altena beginnen wird.“ Dann seien sämtliche Gullys der Stadt innerhalb weniger Tage gesäubert – und es sei noch ein guter zeitlicher Abstand, bis sie im Herbst das nächste Mal gereinigt werden. An sich sei das Laub bei Regen kein Problem; das Wasser sammele sich dann im nächsten Straßeneinlauf, so Kalupka.

Teilweise über einen Meter hoch wuchert das Unkraut mancherorts auf den Gehwegen, etwa an der Lüdenscheider Straße.
Teilweise über einen Meter hoch wuchert das Unkraut mancherorts auf den Gehwegen, etwa an der Lüdenscheider Straße. © Wiechowski, Jona

Wer die Pott-Jost-Brücke ein paar Schritte weiter in Richtung Innenstadt herauf geht, stößt auf dem Gehweg an der Lüdenscheider Straße gleich auf das nächste Ärgernis: Teilweise mehr als einen Meter hoch wuchert hier das Unkraut am Wegesrand. Besonders ins Auge fallen die Fingerhut-Pflanzen mit ihren lila Blüten. Ähnliche Bilder gibt es auch an anderen Stellen im Stadtgebiet. Kalupka weist darauf hin, dass in der Straßenreinigungssatzung festgeschrieben sei, dass die meisten Gehwege von den Besitzern der angrenzenden Grundstücke saubergehalten werden müssten – wozu auch das Entfernen von Unkraut gehöre.

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