Versteigerung: Porträts von Antek auf der Gartenschau

+
Christoph Schulz, genannt Antek, versteigert 24 Parträts, die derzeit in Hemer zu sehen sind.

ALTENA ▪ 24 Köpfe und 24 Geschichten: 1,4 mal ein Meter messen die Porträts des Altenaer Künstlers Christoph Schulz, genannt Antek. Anfang des Jahres hat er sie für die Landesgartenschau in Hemer gemalt. Bald sind sie zu ersteigern.

Zu sehen sind die großformatigen Kopfbildnisse zurzeit in den Fenstern der ehemaligen Blücher-Kaserne in Hemer. Von dort aus blicken sie tagtäglich auf die Besucher der Landesgartenschau.

Für Antek verfolgen die Bilder eine klare Mission. Sie sollen stille Zeugen des Geschehens sein und die Besucher beobachten. Der Ausstellungsort ist für den Künstler ebenfalls von Bedeutung. So war er früher selbst in der Kaserne stationiert und verbindet viele Erinnerung mit dem alten Gebäude.

Großformatige Köpfe als Markenzeichen

Antek ist bekannt für seine großformatigen Köpfe. Sie sind eines seiner Markenzeichen. Kopfporträts gehören zu den Lieblingsmotiven des aus Danzig stammenden Künstlers. Denn in jedem von ihnen stecke immer wieder ein Stück Lebensgeschichte. So gibt es Frauen-, Männer- und Kinderköpfe, die vor allem eines besitzen: Charakter. Mal abstrakt, mal naturalistisch, mal in leuchtenden Farben, mal eher düster – alle Porträts verkörpern eine individuelle Persönlichkeit und sind einzigartig.

Wer eines der Unikate bald in sein Wohnzimmer hängen möchte, hat dazu nun die Gelegenheit. Die Brinkschulte Mediengruppe, die als Sponsor hinter der Ausstellung „Die Beobachter“ steckt, versteigert zum Ende der Landesgartenschau Anteks „stumme Zeugen“, die von April bis Oktober die Besucher in Hemer erfreut haben. Es besteht die Chance, nicht nur ein Werk des 47-jährigen Künstlers zu erwerben, sondern sich gleichzeitig ein Stück Kunst mit Geschichte zu sichern.

Acryl-, Öl- oder Gouache-Technik

Im Internet auf http://www.brinkschulte.com wird die Arnsberger Mediengruppe in Kürze eine Sonderseite einrichten, auf der Interessenten Gebote für die lebhaften und ausdrucksstarken Bilder abgeben können. Gemalt wurden die großformatigen Porträts in Acryl-, Öl- oder Gouache-Technik. Dabei verkörpern die Köpfe keine Schönheitsideale, sondern haben Ecken und Kanten und sogar einige Schönheitsfehler. Doch genau das macht die Porträts interessant und gibt ihnen Persönlichkeit.

Der Erlös soll zum Teil, so Verleger Axel Brinkschulte, für einem guten Zweck gespendet werden. ▪ Carolin Hüppe

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare