Übung des Löschzuges 3 der Feuerwehr Altena

Szenario: Familie nach Verpuffung in Staumauer der Fuelbecker Talsperre vermisst

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Altena - Spektakuläres Übungs-Szenario: Nach einer Verpuffung in der Staumauer der Fuelbecker Talsperre gilt eine dreiköpfige Familie als vermisst. Der Löschzug 3 der Feuerwehr Altena mit den Löschgruppen Rahmedetal, Rosmart und Drescheid wird alarmiert...

Bereits am vergangenen Freitag (27. September) fand die Übung statt, wie die Feuerwehr Altena am Dienstagmorgen mitteilte. 

Dazu hatten die  Stadtwerke Altena zum wiederholten Male die Staumauer der Talsperre als besonderes Übungsobjekt zur Verfügung gestellt.

Und das war das genaue Szenario der Übung: "In einer elektrischen Anlage der Staumauer der Fuelbecker Talsperre kommt es zu einer Verpuffung. Der Talsperrenwärter, welcher gerade mit einer Besuchergruppe in der Staumauer unterwegs ist, kann diese rechtzeitig evakuieren, doch eine dreiköpfige Familie gilt als vermisst."

Die Atemschutzgeräteträger der Löschgruppen Rahmedetal, Rosmart und Drescheid seien in die Staumauer vorgegangen.

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VERMISSTE PERSONEN NACH VERPUFFUNG, ÜBUNG DES LÖSCHZUGES 3 AN DER FUELBECKER TALSPERRE In einer elektrischen Anlage der Staumauer der Fuelbecker Talsperre kommt es zu einer Verpuffung. Der Talsperrenwärter, welcher gerade mit einer Besuchergruppe in der Staumauer unterwegs ist, kann diese rechtzeitig evakuieren, doch eine dreiköpfige Familie gilt als vermisst. Die Atemschutzgeräteträger der Löschgruppen Rahmedetal, Rosmart und Drescheid gehen in die Staumauer vor. Dies gestaltetet sich aber als schwierig, die Mauer ist im Inneren verraucht, die Sichtweite gleich null. Nachdem die Eingänge am Fuße der Mauer und die beiden Notausstiege in der Mauerkrone geöffnet sind, kann das Innere kontrolliert belüftet werden. Auch die vermissten Personen werden gerettet. Besonders interessant: Bei dieser Übung des Löschzuges 3 am vergangenen Freitag, dem 27. September 2019, wurde nicht nur das Vorgehen der Einsatzkräfte unter Atemschutz geübt, sondern auch der vor einigen Jahren neu eingeführte Digitalfunk vor eine Belastungsprobe gestellt. Da der herkömmliche Analogfunk durch die dicken Wände der Staumauer größtenteils abgeschirmt wird, wurde im Fuße der Mauer ein Digitalfunkgerät als sogenannter „Repeater“ eingesetzt. Durch dieses Gerät wurde das Signal der Funkgeräte der vorgehenden Atemschutztrupps verstärkt, sodass die Kommunikation mit den Einheitsführern vor der Staumauer deutlich verbessert wurde. Ein solches Vorgehen ist auch bei Einsätzen in Tiefgaragen oder Stollen, wie dem Zugang zum Burgaufzug, denkbar. Die Übung war für alle Beteiligten ein Erfolg. Besonderen Dank möchten wir an dieser Stelle der Stadtwerke Altena aussprechen, die zum wiederholten Male die Staumauer der Talsperre als besonderes Übungsobjekt zur Verfügung stellte! Rückfragen bitte an: Christoph Kerper und Markus Pflüger, Löschgruppenführer Rahmedetal Bilder: Fabian Kemmerling, LG Rahmedetal

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Dies habe sich aber schwierig gestaltet, weil die Mauer ist im Inneren verraucht und die Sichtweite damit gleich null gewesen sei.

"Nachdem die Eingänge am Fuße der Mauer und die beiden Notausstiege in der Mauerkrone geöffnet sind, kann das Innere kontrolliert belüftet werden. Auch die vermissten Personen werden gerettet", so die Feuerwehr.

Bei der Übung des Löschzuges 3 sei nicht nur das Vorgehen der Einsatzkräfte unter Atemschutz geübt, sondern auch der vor einigen Jahren neu eingeführte Digitalfunk vor eine Belastungsprobe gestellt worden.

"Da der herkömmliche Analogfunk durch die dicken Wände der Staumauer größtenteils abgeschirmt wird, wurde im Fuße der Mauer ein Digitalfunkgerät als sogenannter 'Repeater' eingesetzt. 

Durch dieses Gerät wurde das Signal der Funkgeräte der vorgehenden Atemschutztrupps verstärkt, sodass die Kommunikation mit den Einheitsführern vor der Staumauer deutlich verbessert wurde. Ein solches Vorgehen ist auch bei Einsätzen in Tiefgaragen oder Stollen wie dem Zugang zum Burgaufzug denkbar", so die Wehr.

Die Übung sei für alle Beteiligten ein Erfolg gewesen. - eB

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