Fachfrau kümmert sich ab jetzt um Entwicklung Altenas

Dr. Andreas Hollstein und Ulrich Holtkemper sind als Vereinsvorsitzende Chefs von Simone Schmidtke.

ALTENA ▪ Der Verein zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements hat seit vergangener Woche eine hauptamtliche Mitarbeiterin: Simone Schmidtke wurde frisch von der Uni weg eingestellt, um sich um die Entwicklung der Altenaer Innenstadt zu kümmern.

Die 24-Jährige kommt aus dem Rheinland und hat in Siegen Kommunikationswissenschaft studiert – ihre Abschlussarbeit beschäftigte sich mit „ländlicher Kommunikation“. Nicht nur deshalb sei sie eine „Idealbesetzung“, findet Dr. Andreas Hollstein, der Vorsitzende des Vereins. Neben ihrem Studium arbeitete Simone Schmidtke nämlich für die Südwestfalenagentur, kennt sich also mit der Region und der Regionale aus. Dadurch kam auch der Kontakt zustande.

Schmidtkes Aufgabe wird es sein, den Diskussionsprozess in Sachen Innenstadt zu forcieren. Der Grundgedanke – das Krämerdorf – sei formuliert. Jetzt gehe es darum, ihn erstens mit Leben zu füllen und zweitens zu überlegen, wie einzelne Läden so belegt werden können, dass dieses Konzept tatsächlich stimmig wird. Das war die „Arbeitsplatzbeschreibung“, die Hollstein formulierte. Schmidtke wird dazu mittendrin sein: Ihr Dienstsitz soll das Informationsbüro 2015 werden, dessen Öffnungszeiten damit ausgeweitet werden.

Von dort aus soll die Kommunikations-Fachfrau kommunizieren – mit bereits vorhandenen und potenziellen neuen Einzelhändlern, mit Hauseigentümern, mit den Besuchern der Innenstadt und natürlich auch mit den Ehrenamtlern, die sich um die Entwicklung der Lennestraße kümmern. Nebenbei wird Schmidtke auch noch einen Teil der Führungen übernehmen, die bisher in erster Linie von Hollstein selbst und Stadtplaner Roland Balkenhol erledigt werden – immer wieder lassen sich Besuchergruppen wie zuletzt der Rat der Stadt Hemer über die Entwicklung der Innenstadt informieren. Eine weitere Aufgabe der Hauptamtlichen besteht im Marketing für den Burgaufzug.

Schmidtke wurde zunächst für zwei Jahre eingestellt. Der Verein kann sich das leisten, weil er zum einen über Mittel aus einem Modellprojekt des Bundes verfügen kann und ihm zum zweiten ein Sponsor aus der heimischen Industrie mit einem laut Hollstein namhaften Betrag zur Seite steht. Schmidtke plant, in absehbarer Zeit nach Altena zu ziehen. „Das ist eine total schöne Stadt“, sagte sie. Sie gehe davon aus, dass es hier durchaus Potenzial gebe – „verloren ist hier in meinen Augen gar nichts“. ▪ ben.-

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