"Wire on Fire": Reihe im Hof des Drahtmuseums gut gestartet 

Das Duo Ich und Du
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Das Duo Ich und Du

Altena – Der Hof des Drahtmuseums bietet die passende Atmosphäre für romantische Lieder zwischen den Drahtbäumen. Und auch eine Feuershow lässt sich hier super inszenieren. Das haben die „Firelovers“ von Clowns & Company bei der Premiere von „Wire on Fire“ am Samstag bewiesen.

 Kurz nachdem die Sonne untergegangen war, legte eine Künstlerin mit einer schwungvollen Choreografie den Startschuss. Zwei Fackeln hielt sie in den Händen, dazu bildeten drei weitere auf ihrem Kopf eine Art brennenden Hut. Die Akteure aus Lüdenscheid faszinierten. Zu schneller Musik bewegten sie ihre brennenden Konstruktionen. Dabei ging es nicht nur auf der Bühne heiß her, deren Grenze die Künstler zum Start mit einer flammenden Linie markierten. Sie nutzten auch die Treppe sowie die Mauer über der Bühne für ihre Show. Sehenswert war hier ein Vorhang aus Funken.  Die gut 70 Gäste, die die Wärme der Flammen deutlich spüren konnten, sparten nicht mit Applaus und forderten eine Zugabe.

 Vor der Feuershow erwärmte das Duo „Ich und Du“ die Herzen der Besucher mit einem breiten Spektrum an Liebessongs, die es sonst auch auf Hochzeiten spielt. Klaus Sonnabend (Gitarre und Gesang) und Christian Breddermann (Cajon und Gesang) führten locker und mit viel Humor durchs Programm. Für die allermeisten war es das erste Live-Konzert nach langer Pause. 

Mitmachen war ausdrücklich erwünscht: An einem kleinen Glücksrad wählten die beiden Tische für einzelne Lieder aus – die wurden dann zum Mitsingen, Mitklatschen oder Mitschnipsen aufgefordert. Bei „Applaus Applaus“ von Sportfreunde Stiller musste an der passenden Stelle ein Papp-Schild mit der Aufschrift „Applaus“ in die Höhe gehalten werden. 

Aus ihrer Kategorie „Lieder, die von Hochzeitspaaren abgelehnt wurden“ gaben die beiden „Lover“ von Taylor Swift zum Besten. Nicht nur beim Musikmachen durfte das Publikum helfen – auch bei der Song-Auswahl. Englisch oder Deutsch, schnell oder langsam – die Besucher hatten die Wahl. Weiter ging es mit „Hollywood Hills“ von Sunrise Avenue. Nach gut eineinhalb Stunde endete das Programm der beiden. Bei Dunkelheit übernahmen nach kurzer Umbaupause die „Firelovers“. 

Zufrieden blickte Michelle Wolzenburg aus dem Veranstaltungsteam des Märkischen Kreises auf die „Wire on Fire“-Premiere. Acht Tische hatte das Team aufgebaut, jeweils für zehn Leute. Alle Karten wurden im Vorfeld verlost. Gut 70 nahmen dann auch teil. „Viele kommen aus der Umgebung“, erklärt sie und nennt Lüdenscheid, Hemer und Iserlohn als Beispiele. Aber auch aus Oberhausen kamen Gäste. 

Natürlich gab es auch bei dieser Veranstaltung Hygiene-Maßnahmen: Die Maske musste bis zum Platz aufbleiben, die Kontaktdaten wurden erfasst und es gab keine Verpflegung. Probleme gab es keine: „Alle halten sich an die Hygienemaßnahmen“, so Wolzenburg. Und so geht es weiter mit „Wire on Fire“ am Drahtmuseum: Am kommenden Samstag, 15. August, präsentiert das Jugendsinfonieorchester (MJO) Klassik. Eine Woche später, am Samstag, 22. August, können sich die Gäste auf den Altenaer Musiker Tlako Mokgadi freuen. An beiden Tagen werden jeweils wieder die „Firelovers“ zu sehen sein. Einlass ist jeweils ab 19 Uhr, Beginn ab 20 Uhr.

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