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VDM investiert in den Hochwasserschutz

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Von: Thomas Bender

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Die Schutzmauer zwischen der Lenne und dem VDM-Gelände in Altena wird so weit erhöht, dass sie auch einem Lennepegel von 5,20 Metern standhält.
Die Schutzmauer zwischen der Lenne und dem VDM-Gelände in Altena wird so weit erhöht, dass sie auch einem Lennepegel von 5,20 Metern standhält. © Thomas Bender

Das VDM-Werk in Altena blieb von der Flutkatastrophe nahezu verschont. Auch, weil das Unternehmen schon vor dem Hochwasser Millionen in den Hochwasserschutz fließen ließ. Derzeit läuft die letzte Bauphase.

Altena – Das Werk Altena von VDM Metals liegt direkt an der Lenne. Trotzdem hat es das Rekordhochwasser im Juli nahezu schadlos überstanden. Zu verdanken ist das auch erheblichen Investitionen, die das Unternehmen in der Vergangenheit zur Verbesserung des Hochwasserschutzes tätigte.

Ein großes Kran auf dem Werksgelände kündet dieser Tage davon, dass die Maßnahmen in die letzte Runde gehen. Begonnen haben sie schon lange vor der Flutkatastrophe: „Es handelt sich um die letzte Baustufe für ein Hochwasserschutzkonzept, das wir in den vergangenen fünf Jahren umgesetzt haben“, teilt Konzernsprecher Philipp Verbnik mit.

Schutz bis zum Lennepegel von 5,20 Metern

Dieses Konzept fußt auf drei Säulen: Los ging es mit einem Unterspülungsschutz für die unmittelbar an der Lenne stehende Halle. Dann wurde Beton aufgespritzt, um die Dichtigkeit einer vorhandenen Schutzmauer zu verbessern. Im dritten, gerade laufenden Schritt wird diese Schutzmauer so weit erhöht, dass sie auch einem „Jahrhunderthochwasser“ mit einem Lennepegel von 5,20 Meter standhalten kann. Am 14. Juli stand der Pegel bei etwa 4,60 Metern.

Die aktuellen Baumaßnahmen sollen bis Ende November beendet werden. Das Investitionsvolumen der aktuellen Maßnahme beträgt rund 90 000 Euro. Insgesamt wurde rund eine halbe Million Euro für den Hochwasserschutz am Werk Altena investiert.

„Die Planung und Umsetzung erfolgte unabhängig von den aktuellen Flut- beziehungsweise Hochwasserereignissen“, betont Verbnik. „Wir sind selbstverständlich sehr froh, dass wir hier frühzeitig tätig geworden sind, da die bereits umgesetzten Maßnahmen maßgeblich zum Schutz während der Flutkatastrophe beigetragen haben.“

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