Altenaer Ursprünge: Musik, die zu Herzen geht!

Gebürtige und Wahl-Altenaer: Sie musizierten für die Nachwuchsarbeit der Musikschule und fesselten das Publikum. Foto: Loewen

ALTENA - Liebhaber klassischer Musik kamen am Samstagabend, 22. Februar, voll auf ihre Kosten. Mit rund 130 Besuchern waren die Kapazitäten im großen Saal der Burg Holtzbrinck voll ausgeschöpft. Selbst die kleinste Nische wurde noch für einen Sitzplatz ausgenutzt.

Was die Altenaer Musiker dem Publikum boten sorgte zum Teil für fast ohrenbetäubenden Applaus.

Den Auftakt des Konzertes mit der Überschrift „Altenaer Ursprünge“ machten Ulrich Frenschkowski am Klavier, Gerhard Naherst am Violoncello und Andrea Waesch an der Violine mit dem „Wiegenlied für Fania“ von Boris Berchtein. Neben weiteren klassischen Werken wie „Grande Sonate Pathelique“ von Ludwig van Beethoven oder „Sonate a-moll, Allegro“ von Johann Sebastian Bach, brachten die neun Musiker auch moderne Stücke wie „Tage wie diese“ von den Toten Hosen zu Gehör.

Bereits zum sechsten Mal musizierten Altenaer „Urgesteine“ - Bürger oder ehemalige Einwohner der Stadt - gemeinsam. Jeder der Musiker brachte seine Lieblingsstücke mit und die zauberten nicht nur den Musikern sondern auch dem Publikum ein Lächeln ins Gesicht. Genau das war auch das Ziel der Altenaer Musiker, sich selbst und den Zuhörern einen schönen Abend zu bereiten.

Neben Frenschkowski, Waesch und Naherst trugen Siegfried Kämper und Herbert Frank am Klavier, Chantal Roux an der Querflöte, Michaela Lieder und Nico Koslowski (Violine und Gesang) und Patrick Oppelcz zum Gelingen des Konzerts bei.

Der Eintritt für das Konzert am Samstagabend war frei. Am Ausgang wurden die Zuhörer aber um eine großzügige Spende gebeten, die in diesem Jahr an talentierte Nachwuchsmusiker aus Altena gehen soll. Trotz der finanziellen Notlage der Burgstadt wollen die Veranstalter des Konzerts den Bereich der Begabtenförderung der heimischen Musikschule aufrecht erhalten. - von Susanne Loewen

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