Auszeichnung beim Neujahrsempfang der Stadt Altena

Unternehmer Bernd Falz ist neuer Bürgerpreisträger

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Dr. Andreas Hollstein begrüßte die Gäste des Stadtempfanges

Altena - Im Rahmen des Neujahrsempfanges der Stadt Altena zeichnete am Sonntag Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein den Draht-Unternehmer Bernd Falz als neuen Bürgerpreisträger der Stadt aus.

Er folgt Friedhelm Klinke (ev. Kirche und Heimatverein Evingsen), der im Vorjahr ausgezeichnet wurde und ist der nunmehr 20. Träger dieses Preises, der besonders Personen und ihr ehrenamtliches Engagement in den Fokus nimmt. Falz ist seit 2009 Vorsitzender der Freunde der Burg Altena. "Er ist stets freundlich, höflich, ruhig und besonnen. Was aber ganz wichtig ist: Bernd Falz ist immer aufgeschlossen für neue Ideen und Initiativen. Das hat diesem Verein, der weit über Altena hinaus strahlt und wirkt, sehr gut getan", lobte Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein.

Bernd Falz ist neuer Bürgerpreisträger der Stadt Altena. Ihm gratuliert Verwaltungschef Dr. Andreas Hollstein.

Freunde der Burg

In Anwesenheit seiner Ehefrau Christel und Tochter Maxima dankte der Inhaber und Geschäftsführer der Drahtwerke Claas und Klincke für die ihm zuteil gewordene Ehre. "Ich nehme sie stellvertretend für unseren Verein sehr dankbar an", sagte er. Und - Falz wäre nicht Falz - in seiner Dankesrede warb er einmal mehr um Unterstützung seines Vereins. Hollstein hatte zuvor bereits angemerkt, "die Aufgaben bei den Freunden der Burg sind im Vorstand breit gestreut, aber die Mitgliederwerbung ist Chefsache."

Paul Ziemiak unter den Gästen

Vertreter aus Politik, Verwaltung sowie Vereinen, Verbänden und Hilfsorganisationen waren gestern zum Stadtempfang in die Bürgerburg gekommen. Darunter auch Paul Ziemiak. Den Generalsekretär der Bundes-CDU hatte MdL Thorsten Schick mit an die Lenne gebracht.

Stadtempfang 2020

Hollstein blickte zurück auf das Jahr 2019, wagte aber einen Ausblick auf das Kommende. Den wahlkampfführenden Politikern schrieb er ins Stammbuch, "fair, offen und fest auf dem Boden der Demokratie stehend" im Wahlkampf miteinander umzugehen. Erneut streifte das scheidende Stadtoberhaupt - Hollstein kandidiert nicht erneut in Altena als Bürgermiester - das Thema rechte Gewalt gegen Mandatsträger. Er habe im vergangenen Jahr auf Anraten des Staatsschutzes auf den Besuch  der FWG-Lennestein-Schützen-Veranstaltung und des Schützenfestes in Dahle verzichten müssen. "Es gab drei ernst zu nehmende Morddrohungen gegen mich", sagte er. Und fügte an: "Sollte die CDU, meine Partei, einmal mit der AfD zusammenarbeiten, wäre es nicht mehr meine Partei. Dann zöge ich sofort die Konsequenzen."

Ehrengast beim Stadtempfang: Paul Ziemiak, Generalsekretär der CDU mit weiteren Gästen wie Nedschroef-Chef Karl-Heinz Munz, Pfarrer Ulrich Schmalenbach und Parteifreund Thorsten Schick. v.l. 

AfD und CDU: Geht gar nicht

Dass Altena - auch nach seiner Bewerbung um

den OB-Posten in Dortmund "seine Stadt ist und bleibt", daran ließ Hollstein keinen Zweifel. Er sei guten Mutes, das sich in 2020 am Schwarzerstein, am Projekt Lennepark und in der Innenstadt sicher weiter "etwas bewege und die Stadt ein neues Gesicht bekommet. "Die Weichen sind gestellt."

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