Sparkasse

Unterhaltsamer Empfang zum 175-jährigen Bestehen der Sparkasse

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Fast 130 Gäste feierten beim Jubiläumsempfang mit den Mitarbeitern der Sparkasse. Untermalt wurde die Veranstaltung von Gästen der Musikschule Lennetal.

Altena - „Money, Money, Money“ - der Hit von ABBA, interpretiert auf dem Akkordeon, passte prima zur 175-Jahr-Feier der Sparkasse, die am Donnerstagabend unter anderem mit Bestsellerautor Peter Prange und Dr. Andreas Hollstein statt fand.

Vorstand Kai Hagen blickte launig zurück auf die Anfänge des Geldinstituts und Bestsellerautor Peter Prange trug bei seiner Lesung aus „Unsere wunderbaren Jahre“ vor, was mit Altenaer Geld passiert sein mag. 

Mit Ulrich Wirthsmann stand sogar ein echter Rendant im Raum, allerdings ist er der Geldverwalter der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft. Zur Gründungszeit der Sparkasse war der Rendant jener redliche Ein-Mann-Unternehmer, in dessen Privatwohnung 24 Stunden am Tag Geld in eine eiserne Kassette eingezahlt werden konnte. Für die Einnahmen der Unternehmer, wie auch die Sparpfennige der Kinder inserierte die frisch gegründete Sparkasse im Wochenblatt. 

Sparen - das war Vertrauenssache. „Das ist es noch bis heute“, betonte Kai Hagen mehrfach beim Jubiläumsempfang. Die Sparkasse lebe vom persönlichen Kundenkontakt und davon, Lebensentscheidungen zu begleiten. „Nur, weil wir uns immer gut gekannt haben, konnten wir den Firmeninhabern in der Wirtschaftskrise weitere Kredite gewähren. Es hat sich gelohnt. Auch wir haben vom Wachstum profitiert“, so Kai Hagen. 

Keine Fusionen, bei denen man Partner nicht mehr kennt

Anonymes Banking will sich die Sparkasse auch im Digitalisierungszeitalter nicht auf die Fahne schreiben. „Wenn wir fusionieren, dann nie so groß, dass wir unsere Partner nicht mehr kennen.“ Einen großen Fusionsakt hat die Sparkasse bereits gestemmt, indem sie zu einem großen Institut fürs Lennetal zusammenschmolz. Mit dem ehemaligen Bürgermeister Günter Topmann war einer der Wegbegleiter dieses Mammutprojekts anwesend. 

Bestsellerautor Peter Prange hat sich in seinem neusten Roman viel mit Geld beschäftigt.

Topmanns Nachfolger Andreas Hollstein betonte in seiner Grußansprache vor allem eins: „Die Sparkasse gehört den Bürgern. Und das ist gut so!“ Und was macht der Bürger am liebsten mit seinem Geld? Er spart es. „Keine Nation hat so viel Freude am Sparen, wie die Deutschen“, erklärte Kai Hagen. Und wie wohlüberlegt die Altenaer ihr Geld ausgeben, darüber hat Peter Prange in seinem Währungsreformroman geschrieben. 

Noch amüsanter als die Lesung selbst war die Einführung des Autors ins Thema. Viel Altenaer Stadtgeschichte hat er recherchiert und verarbeitet - manche der von ihm beschriebenen Münzen aus VDM-Produktion waren später in Sparschweinchen und schließlich auf Sparbüchern gelandet. Das Sparbuch – Kai Hagen hatte ein historisches Exemplar zur Hand – ist heute nicht mehr en vogue. 

Der Gewinnerin der letzten Ziehung der Jubiläumsverlosung kommt deshalb ein Investmentfond-Produkt in Höhe von 500 Euro zugute: Glücksfee Jennifer Wunderle zog Siegrid Krolzigs Namen aus dem Kasten der Einsendungen. Im Anschluss an den offiziellen Teil gab’s gute Gespräche, Häppchen und Sekt.

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