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Unterhalb der Burg Altena: Weitere Felsrutsche drohen, Stadt ergreift Maßnahmen

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Von: Thomas Bender

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Michael Sonntag und Ralf Tigges vom gleichnamigen Hausmeisterservice überlegen, wie das Grundstück gesichert werden kann. Es darf nicht mehr betreten werden.
Michael Sonntag und Ralf Tigges vom gleichnamigen Hausmeisterservice überlegen, wie das Grundstück gesichert werden kann. Es darf nicht mehr betreten werden. © Thomas Bender

Nachdem in der Nacht zu zu Donnerstag (27. Januar) in der Nette tonnenschweres Gestein aus dem Burgberg gebrochen und abgerutscht ist, wurden Geologen hinzugezogen. Auf Grundlage ihrer Erkenntnisse hat das Ordnungsamt entschieden, wie es nun weitergeht.

Altena – Die Gefahr unterhalb des Burgbergs ist noch nicht gebannt: Was am Donnerstagmorgen schon die von der Stadt hinzugezogenen Bauunternehmer Siegfried Müller und Ralf Tigges meinten, wurde später vom Geologen der Kreisverwaltung bestätigt: Es bestehe die akute Gefahr weiterer, allerdings nicht mehr so großer Abbrüche, meinte der Fachmann. Sinnvoll sei es, das abgebrochene Geröll zunächst liegen zu lassen – einerseits sei es im Moment zu gefährlich, es wegzuräumen, andererseits werde es aber auch als Bremse für nachstürzendes Geröll dienen.

„Dem Rat des Geologen folgend warten wir jetzt mal ab“, entschied daraufhin Altenas Ordnungsamtsleiterin Ulrike Anweiler. Zwei Ausnahmen gibt es allerdings: Es werden große Betonblöcke in die Zufahrt zum Telekom-Gebäude gelegt, damit weitere Abbrüche auf jeden Fall aufgefangen werden und die Häuser an der Bachstraße geschützt sind. Außerdem ist das Eingangstor massiv gesichert, für den Bereich gilt ein Betretungsverbot. Das Telekom-Gebäude war von den herabstürzenden Felsmassen massiv beschädigt worden. Beeinträchtigungen an den Datenleitungen gibt es allerdings glücklicherweise nicht.

Den brüchigen Fels abzuräumen und dann eine ausreichende Hangsicherung anbringen zu lassen, sei jetzt Sache der Telekom als Grundstückseigentümerin, sagte Anweiler.

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