Unruhen in Washington

Bei Altenas Freundschaft mit Owensville spielt Politik keine Rolle - aus besonderem Grund

Der Blick auf das Kapitol in Washington D.C.
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Der Blick auf das Kapitol in Washington D.C.

Nach den Unruhen in Washington ist die Ansage in Altena klar: Für Politik ist kein Platz in den Beziehungen zwischen Altena und Owensville. Das hat einen besonderen, sensiblen Grund

Altena – Für Politik ist kein Platz in den Beziehungen zwischen Altena und Owensville. Deswegen werde er keine Stellung beziehen zu der Erstürmung des Kapitols durch Anhänger von Noch-Präsident Donald Trump, sagt Heinz Linke, Vorsitzender des Deutsch-Amerikanischer Clubs Altena-Owensville.

Die engen Kontakte in das 2600-Seelen-Dorf Owensville kamen zustande, weil dort Nachfahren von Auswandern leben, die sich 1854 von Dahle und Neuenrade aus auf den beschwerlichen Weg nach Amerika machten, um dort heimisch zu werden.

Owensville: County steht hinter Trump

Seit etwa 20 Jahren gibt es rege Kontakte. Neben persönlichen Besuchen gingen auch viele Briefe und E-Mails hin und her, erklärt Linke. „Aber auch jetzt, bei den Wünschen zum Weihnachtsfest, blieb die Politik außen vor“, erklärte der Vorsitzende des Freundschaftkreises auf Anfrage.

Die Zurückhaltung hat einen guten Grund: Owensville liegt in Missouri – und damit in einem Staat, in dem Donald Trump fast 57 Prozent der Stimmen holte. In dem County, in dem Owensville liege, sei die Zustimmung sogar noch größer, weiß Linke. Darauf nehme der Freundschaftskreis Rücksicht, indem das Thema weitestgehend ausgeklammert werde.

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