St. Matthäus-Gemeinde will ihren Senf dazugeben

Stefan Kemper (3.v.r.) und Christiane Frebel (r.) stellten in der St. Matthäus-Gemeinde am Sonntag das Konzept für den Popup-Store der Kirchengemeinde vor. Foto: Loewen

Altena - Christiane Frebel und Stefan Kemper informierten die St. Matthäus-Gemeinde am Sonntag über das Projekt „AlteNahKästchen“. Der Popup-Store, der am 30. Oktober um 17.30 Uhr an der Lennestraße eröffnet wird, ist eine Aktion des St. Matthäus-Gemeinderates.

Unterstützt und gefördert wird das Projekt vom Bistum Essen und dem Altenaer Verein für bürgerschaftliches Engagement. Mit diesem Angebot möchte sich die katholische Kirche dort hin begeben, wo sich das Leben abspielt. Was liegt da näher, als direkt in der Innenstadt präsent zu sein?

Bis zum vierten Advent wird es im „AlteNahKästchen“ zahlreiche Angebote geben: Workshops, Vorträge und einmal wöchentlich eine kleine „Atempause“ mit einer kleinen Andacht oder Meditation sind geplant. Darüber hinaus möchte die katholische Gemeinde als Gesprächspartner vor Ort sein und schließlich wird es auch noch ein Verkaufsangebot geben. Unter anderem werden Grußkarten, Schals und Tücher, aber auch Senf aus einer Schalksmühler Senfmühle zu erhalten sein.

Den Senf nahm der Gemeinderat zum Anlass, um die Werbeflyer für das Projekt zu gestalten. Mit einem Senftütchen versehen, unter dem in gelber Schrift das Motto „St. Matthäus gibt seinen Senf dazu“ zu lesen ist, lädt der Flyer zur Eröffnung ein. Nach einer Einsegnung und Begrüßung möchten die Betreiber des Popup-Stores mit allen Gästen bei einem Würstchen mit Senf ins Gespräch kommen und die Angebote vorstellen. Frebel und Kemper betonten am Sonntag, dass der Popup-Store kein Cafè sei, in dem Kaffee und Kuchen bestellt werden könne. Dennoch werde es sicherlich das eine oder andere Tässchen zu Gesprächsrunden dazu geben.

Rund 25 ehrenamtliche Helfer haben bereits zugesagt und werden das „AlteNahKästchen“ von Ende Oktober bis Ende Dezember betreuen.

Ob es im Anschluss an das Angebot auf Zeit weitere Bemühungen in dieser Richtung geben wird, ist derzeit noch kein Gesprächsthema im Gemeinderat. „Wir möchten erst einmal abwarten, ob und wie unser Projekt angenommen wird“, waren Frebel und Kemper noch zurückhaltend.

Die Aktion des St. Matthäus-Gemeinderates und deren Erlös soll zu gleichen Teilen in die Aktion „Bekennen, Beten, Spenden“, die das Bistum Essen für Flüchtlinge ins Leben gerufen hat, und in den Aufbau der Gemeindecaritas fließen.

Die Gemeindemitglieder wurden am Sonntag nicht nur über das Projekt informiert, Pfarrer Ulrich Schmalenbach stellte auch die neuen Kommunionkinder vor. Im Anschluss an den Gottesdienst hatten Pfarrer Schmalenbach und der Gemeinderat zum Kirchencafé ins Foyer des Pfarrsaales eingeladen. Hier standen die Verantwortlichen den Gemeindemitgliedern Rede und Antwort. - Susanne Loewen

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