Umzug zum Nüggelnstück abgeschlossen / 230 Schüler in 16 Klassen

Die Mosaikschule ist angekommen

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Noch sind nicht alle Umzugskartons ausgepackt. Die Klassenräume und Fachräume wie zum Beispiel eine schöne Werkstatt können aber schon in vollem Umfang genutzt werden. 

Altena – Auf den Fluren der Schule am Nüggelnstück hört man wieder Kinderlachen, auf dem Schulhof wird Gummitwist gespielt: 230 Schülerinnen und Schüler der Mosaikschule sind angekommen in ihrem neuen Schulgebäude.

 Die jüngeren Schüler der Primarstufe zogen schon im letzten Sommer dort ein, im Februar folgten die Klassen fünf bis zehn. Bauzäune auf dem Schulhof, Umzugskartons auf einem der Flure, noch nicht eingeräumte Bücher in der Schülerbücherei:

Ganz abgeschlossen ist der Umzug noch nicht. „Aber der Schulbetrieb läuft“, berichten Schulleiterin Anna Christoforidis und ihr Stellvertreter Mathias Malter. Und er läuft gut: Hatte es nach der Entscheidung für das Schulgebäude in Altena zunächst vereinzelte Kritik gegeben, so sei heute eigentlich jeder begeistert, der das gründlich renovierte Schulgebäude betrete, schildern Christoferidis und Malter und berichten auch, dass sich Lehrer und Schüler an der Schule sehr wohl fühlen.

Exakt 227 Jungen und Mädchen besuchen die Förderschule mit den Förderschwerpunkten Sprache und Lernen, neben Lüdenscheid und Altena gehören auch Schalksmühle, Werdohl, Neuenrade und Nachrodt-Wiblingwerde zum Einzugsgebiet. Die Rahmede ist nur einer von insgesamt drei Standorten der Mosaikschule. Am Hauptstandort an der Dannenbergstraße in Lüdenscheid wird der Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung angeboten, in Meinerzhagen wird für Schüler des oberen Volmetals und aus dem Bereich Plettenberg mit den Schwerpunkten Lernen, Emotionale und soziale Entwicklung und Sprache das volle Programm geboten.

Altena wird allerdings mit Beginn des Schuljahrs 2019/2020 aus diesem Verbund herausgelöst und als eigenständige Schule in Trägerschaft des Märkischen Kreises weitergeführt. Diese Schule wird dann Hundertwasserschule heißen. 16 Klassen gibt es an der Förderschule, im Schnitt besuchen also 15 Kinder eine Klasse. Neben den Klassenzimmern steht eine ausreichend große Anzahl von Differenzierungsräumen zur Verfügung, in denen Schüler individuell gefördert werden können. Fachräume für Physik, Chemie und Werken, jede Menge Platz für die Verwaltung, eine Schülerbücherei, die Lehrküche, ein Snoezelen-Raum und noch manches mehr ergänzen das Raumangebot. „Das ist viel besser als das, was wir vorher an den anderen Standorten hatten“, schwärmen die Schulleiterin und ihr Vertreter. Für die Primarstufe ist mittags Schluss – es sei denn, die Kinder besuchen den offenen Ganztag, der auch an dieser Schule vom evangelischen Kirchenkreis organisiert wird. Zwei Gruppen für jeweils 15 Kinder gibt es, eine dritte folgt zum Schuljahreswechsel – „damit kommen wir dann aus“.

Für ältere Schüler gibt es einen Ganztagsbetrieb bis 15.25 Uhr, wobei der Nachmittag für Beschäftigungsangebote wie Tanz reserviert ist. Dazu hat die Schule Kooperationspartner, zu denen auch Tlakos Musikschule gehört. „Mit dem Förderschulabschluss kann man durchaus eine Lehrstelle finden. Dafür gibt es genug Beispiele“, betont Anna Christoforidis. Nicht nur während des Schulbesuches spielt die Berufssorientierung eine große Rolle: „Wir begleiten unsere Schüler auch in der ersten Zeit nach dem Schulabschluss“, berichtet Mathias Malter. „Berufseinstiegsbegleiter“ überlegen dann gemeinsam mit den jungen Leuten und deren Eltern, wie es weitergehen soll.

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