Umnutzung der Kirche ist noch in der Schwebe

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Die ehemalige Reformierte Kirche könnte mit der Burg Holtzbrinck eine Einheit bilden.

ALTENA - Über die Pläne für die ehemalige Reformierte Kirche haben sich Besucher aus allen Teilen Deutschlands am Donnerstag informiert. Zunächst hatten die Inventarisatoren der Evangelischen Kirche von Deutschland (EKD) die Lutherkirche besucht (AK berichtete). Als weitere Stationen standen die Reformierte Kirche und die frühere Melanchthon-Kirche auf dem Besuchsplan. Für Informationen über die Immobilien sorgte Baukirchmeisterin Karin Thomas.

Während die Melanchthon-Kirche bereits vor Jahren einen Käufer gefunden hat und zum Privathaus umgestaltet wird, herrscht in Sachen Reformierter Kirche derzeit Stillstand. Den Bau der Melanchthon-Kirche hat die Baukirchmeisterin übrigens hautnah mitverfolgt. Die Grundsteinlegung erfolgte 1961. Später engagierte sich Karin Thomas dort in der Jugendarbeit und leitete unter Pastor Dahlhaus eine eigene Gruppe. „Damals war der Kindergottesdienst noch groß“, erinnert sich Thomas.

An der Kirchstraße dauert die Suche nach einem Investor oder auch einem Käufer an. Die ursprünglichen Pläne hatten vorgesehen, in einer gemeinsamen Konzeption für das Postgebäude, die Burg Holtzbrinck und die Reformierte Kirche ein Tagungs- und Begegnungszentrum zu machen. Dabei sollte das Postgebäude zum Hotel umgebaut werden.

Nach dem Ausstieg eines potenziellen Geldgebers, einer norwegischen Investorengruppe, müssen diese Planung aber wohl wieder auf Anfang gesetzt werden. „Wir müssen dort neu konzipieren“, sagt Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein auf Anfrage. Dies werde gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde und dem Planungsbüro ASS geschehen. „Es hängt am Hotel-Thema“, verrät der Bügermeister.

Mit höchster Priorität könne man der Sache aber wegen zahlreicher anderer wichtiger Themen und Aufgaben derzeit einfach nicht nachgehen.

vonThomas Keim

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