Umbau Burg Holtzbrinck: Es wird knapp mit dem Zeitplan

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Blick auf den neuen, rollstuhlgerechten Haupteingang: Der Quader im Vordergrund ist ein Versorgungspoller, von dem aus Stände bei Veranstaltungen im Holtzbrinck-Park mit Strom und Wasser versorgt werden können.

Altena – Bis Oktober soll aus dem Foyer eine Tenne geworden sein. Doch es wird knapp mit dem Zeitplan für die Baustelle Burg Holtzbrinck. Auch der Boden bereitet Probleme.

Die Hoffnung stirbt zuletzt: Roland Balkenhol wünscht sich, dass der Umbau der Burg Holtzbrinck im Oktober zumindest so weit abgeschlossen ist, dass die neue Tenne, zu der das Foyer gerade umgebaut wird, wieder genutzt werden kann und dass Küche so weit fertig ist, dass die Möbel kommen können. 

Bis dahin ist allerdings noch einiges zu tun. Getan wurde gar nichts, als Balkenhol zur Baustellenbesichtigung einlud. „Die Handwerker ....“, seufzt der Abteilungsleiter Bauen und Planen bei der Stadt Altena. Die größten Sorgen bereitet ihm aktuell der Bodenbelag.

Keinen Handwerker für Bodenbelag gefunden

Eigentlich sollte Naturstein verlegt werden. Das kann nicht jeder. „Auf unsere Ausschreibung haben wir kein einziges Angebot bekommen“, berichtet Balkenhol, der jetzt über eine Umplanung nachdenkt. Für die ganz normalen Fliesen, die in der Küche verlegt werden, hat er nämlich einen Handwerker gefunden. 

„Wer zuerst kommt und zuletzt geht, der muss hier durch“, erklärt Balkenhol an einer neuen Tür, die von der Burg Holtzbrinck direkt auf die Kirchstraße führt. Hinter ihr befindet sich eine Elektroverteilung, von der aus sämtliche Lampen im Haus ausgeschaltet werden können. „Der Hausmeister muss also nicht mehr kurz vor Feierabend durch das ganze Haus rennen und kontrollieren, ob überall das Licht aus ist“, erklärt der Stadtplaner. 

Hier fehlt noch manches: Roland Balkenhol im neuen Bufett-Raum. Er befindet sich dort, wo früher die Garderoben waren.

Auch die sogenannten Laufkarten, die der Feuerwehr im Fall eines Brands den Weg weisen, befinden sich hier. Ansonsten dient dieser Zugang der Erschließung einer kleinen Küche, die vor allem Caterern dienen soll. Sie können dort letzte Hand an die von ihnen gelieferten Speisen legen. 

„Bufett-Raum“ nennt Balkenhol das angrenzende Zimmer. Es wird so eingerichtet, das dort kalte und warme Speisen ansprechend angerichtet werden können. Gab’s bisher in der Bürgerburg Bufett, dann stand das meist im Treppenhaus. Das soll schon deshalb anders werden, weil künftig die Möglichkeit besteht, alle vier Veranstaltungsräume der Bürgerburg gleichzeitig zu nutzen. 

Trockenbau geht nicht vorwärts

Darum wurde der Haupteingang auf die Gartenseite verlegt. Dort entstand in den vergangenen Wochen eine Rampe, die auch Rollstuhlfahrern den Zugang ermöglicht. Innen wurde für sie ein Aufzug gebaut. Saal, Toiletten, Kamin- und Blaues Zimmer: All das sei „bis auf Kleinigkeiten“ fertig, sagt Balkenhol. 

Im ehemaligen Foyer hingegen sieht es für den Laien noch wild aus. Der Fachmann bleibt gelassen: Die Leitungen liegen, die neuen Wände sind gezogen. Balkenhol ärgert sich trotzdem darüber, dass der Trockenbau wieder keine Fortschritte gemacht hat und die Gipsfaserplatten unter der Decke noch fehlen. „Und die Türzargen könnten jetzt auch eingebaut werden. Der Auftrag dafür ist längst vergeben“.

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