Unerzähltes von spannenden Orten in Altena

Sylvia Mönnig, Gerlinde Fuhrmann und Ursula Rinke (v.l.) stellten die „Lennekinder“ vor. -  Foto: Hornemann

Altena - Dass zu so vielen interessanten Orten in Altena keine Sagen überliefert sind, hat Ulla Rinke mächtig gewurmt, als sie für ihren ersten Sagenband recherchierte. Weil zu vielen geheimnisvollen Plätzen noch viel gesagt werden musste, schrieb die umtriebige Stadtführerin kurzerhand 32 eigene Geschichten.

Die Erzählung der „Lennekinder“ gibt den nun erscheinenden Buch auch einen Namen. Wie die Fertigstellung des Burgaufzugs ist auch die Auslieferung in den heimischen Buchhandlungen auf Kante genäht. Die Autorin, Verlagsinhaberin Sylvia Mönnig, Buchhändlerin Gerlinde Fuhrmann und Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein versprachen am Dienstag aber: „Zum Eröffnungswochenende wird es in Altena erhältlich sein!“ Der kleine Vorgeschmack, den die Autorin bei einer kurzen Lesung auf der Lenneterrasse gab, ließ die Vorbestellungen und auch die Auflage prompt in die Höhe schnellen: Statt 300 werden am Samstag 500 Exemplare in den Handel kommen, denn das Buch nimmt Bezug zum brandaktuellen Thema Burgaufzug. Bislang unbekannt war schließlich, dass bis zum Beginn der Bohrungen ein Zwerg namens „Knubbli“ unentdeckt im Felsen wohnte. Der fühlte sich mächtig von der wilden Bauarbeiter-Horde gestört und gewöhnte sich erst langsam an diese Menschen. Heute ist der Zwerg ein Fan des Projekts und hat sich gut damit arrangiert.

Liebevoll illustriert wurden die Geschichten von Ursula Rinkes guter Freundin Christiane Wilking. Mit ihren Zeichnungen kommt das Buch auf 128 Seiten und ist für 12,80 Euro erhältlich. Unter anderem bei Katerlöh, im Burgshop und an der Aufzugskasse. - iho

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare