Zweites Gebäude auf Imra-Gelände möglich

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Die ehemalige Imra soll für das für das Nahversorgungszentrum komplett verschwinden.

Altena - Bei Enthaltung der Grünen beschloss der Ausschuss für Stadtentwicklung , den Vorhaben- und Erschließungsplan für das Nahversorgungszentrum Rahmede in die nächste Runde zu schicken. Er wird demnächst öffentlich ausgelegt, damit Bürger und die Träger öffentlicher Belange Bedenken und Anregungen formulieren können.

Vor dem Beschluss hatten Investor Rudolf Kräling und der vom ihm beauftragte Architekt die Pläne noch einmal kurz vorgestellt: Die ehemalige Imra soll komplett abgerissen und der Bachlauf der Rahmede so wieder freigelegt werden. Er werde auch „ökologisch aufgewertet“.

Auf der frei gewordenen Fläche soll dann ein 1700 Quadratmeter großer Lebensmittelmarkt errichtet werden. Damit die Anlieferung optimal erfolgen kann, ist der Bau einer neuen Brücke über den Bach geplant. Angeliefert werden darf nur zwischen 5 und 22 Uhr, erklärte der Investor auf eine Frage von Lutz Vormann (SPD).

Interessant war die Antwort auf eine Frage von Matthias Bergfeld: Was denn nun mit der ursprünglich geplanten, zweiten Verkaufsfläche sei, wollte der SPD-Politiker wissen. Sie sei nicht Bestandteil der jetzt vorgelegten Pläne, erklärte dazu Stadtplaner Roland Balkenhol.

Der Investor sei aber weiter daran interessiert, ein zweites Gebäude zu errichten. „Es ist nicht ausgeschlossen, dass das über ein Änderungsverfahren zugelassen werden kann“, sagte Balkenhol.

Gänzlich ausgeschlossen sei aber, dass dort ein Drogeriemarkt entstehen werde – nicht nur die Stadt, sondern auch die Bezirksregierung wollen den in der Innenstadt angesiedelt wissen. Wie berichtet, gibt es bereits konkrete Pläne, das im Bereich des Stapelcenters zu tun.

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