Wieder etwas „Luft“ in Kindergärten

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Platz zum unbeschwerten Spielen: 430 Junioren können in Altena in einer Kita betreut werden.

Altena -  Eine Übersicht über die Nutzung der Kindergartenplätze in der Burgstadt legte Jugend-Abteilungsleiterin Agnes Goniwiecha am Dienstag im Jugendhilfeausschuss vor.

Danach stehen 430 Betreuungsplätze zur Verfügung – im vergangenen Kindergartenjahr waren es noch 420. Die U3-Betreuung wird von 73 Mädchen und Jungen besucht, es gibt 17 integrative Betreuungen. Hinsichtlich der Gesamtzahl an Plätzen gibt es jetzt gewisse Reserven, berichtete Goniwiecha. Neun Plätze im Bereich Ü3 sind nicht belegt.

Für derzeit 227 Junioren müssen die Eltern keine Kindergartenbeiträge bezahlen. Diese Gruppe unterteilt sich in beitragsfreie Geschwisterkinder (48), in 116 Mädchen und Jungen im beitragsfreien letzten Kindergartenjahr und in 63 so genannte Nullzahler, die unterhalb der Einkommensgrenze liegen.

Für den Bereich Kitas und Tagespflege sollen im kommenden Haushalt rund 3,9 Millionen Euro aufgewandt werden. Der Personalaufwand erreicht 140 000 Euro. Dem steht eine Summe von 2,3 Millionen Euro an Erträgen gegenüber; darunter als größter Posten 1,6 Millionen Euro an Betriebskostenzuschüssen vom Land. Zum Vergleich: Die Eltern kommen mit rund 260 000 Euro für die Betreuung in Kindergärten auf. Für die 35 Plätze in der Tagespflege werden rund 30 000 Euro eingenommen. Die Anzahl der zahlenden Eltern ist um drei Prozent gestiegen. Für die U3-Gruppen gibt es Sonderzuschüsse und einen „Belastungsausgleich“ in Höhe von zusammen rund 200 000 Euro.

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