U18-Wahl der Sekundarschüler

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Mit Feuereifer bei der Sache: Bei der U18-Wahl an der Sekundarschule betrug die Wahlbeteiligung gestern über 75 Prozent. Rot-grün schnitt gut ab.

Altena - In Altena folgte nur die Sekundarschule einem Aufruf des Stadtjugendrings. Sie führte gestern eine „U18-Wahl“ für die Schüler der achten und neunten Klassen durch.

Das sei im Gemeinschaftslehre-Unterricht intensiv vorbereitet worden, berichtete die stellvertretende Schulleiterin Gudrun Reinecke Bartelt im Gespräch mit Marcel Goldbach und Sabine Bender.

Die beiden Vorstandsmitglieder des Stadtjugendrings hörten besonders gern, dass die Schüler großes Interesse am Thema Wahlen zeigten und von sich aus den Wunsch nach einer Fahrt nach Düsseldorf äußerten – Landtag können sie sich für den nächsten Wandertag genauso gut vorstellen wie Kletterhalle. 

Da die Sekundarschule am Sonntag Wahllokal ist, war die organisatorische Durchführung der Wahl vergleichsweise einfach: Urne und Wahlkabine waren schon vorhanden. Die Stimmzettel kamen aus dem Kopierer, das Sekretariat lieferte das Wählerverzeichnis – genau 164 Wahlberechtigte gibt es in den sechs Klassen. 

Als es um die Bildung des Wahlvorstandes ging, herrschten Zustände, die Tanja Jäker als Organisatorin der „richtigen“ Wahl wohl als paradiesisch bezeichnen würde: Es gab deutlich mehr Interessenten als Posten. 

Auch die Wahlbeteiligung von 75,8 Prozent zeugt davon, dass die Schüler mit Eifer bei der Sache waren. 

Gewählt wurde so: SPD: 31,3 Prozent CDU: 19,1 Prozent Grüne: 17,1 Prozent FDP: 6 Prozent Piraten: 9 Prozent Linke: 2 Prozent Sonstige: 15,1 Prozent

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