Auf der Suche nach Lebensrettern

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Schüler aus dem Sanitätsdienst waren beim Ausfüllen des Fragebogens behilflich. ▪

ALTENA ▪ Zum zweiten Mal hat am Burggymnasium eine Typisierungsaktion der DKMS stattgefunden, der Deutschen Knochenmarkspenderdatei. Dabei wird nach Menschen gesucht, die für Leukämiekranke auf dem Weg über eine Stammzellenspende als Lebensretter in Frage kommen.

Die Registrierung war eine Sache von Minuten: Im Besucherzimmer warteten gemeinsam mit Christina Wirtz von der DKMS Mitglieder des Schul-Sanitätsdienstes auf Freiwillige. Es galt einen Fragebogen auszufüllen, mit dem unter anderem Größe und Gewicht eines möglichen Spenders erhoben werden. Ab einem Alter von 17 Jahren kann man sich als potentieller Spender registrieren lassen - eine weitere Voraussetzung ist ein Mindestgewicht von 50 Kilogramm, dann steht einer Aufnahme in die Spenderkartei nicht mehr viel im Wege. Mittels eines Wattestäbchens wird eine Probe von der Wangenschleimhaut genommen – und das war es dann. Die Organisatoren machen darauf aufmerksam, dass eine Eintragung in der Spenderkartei noch nicht einer Einverständniserklärung zur Stammzellenentnahme gleichkommt.

Die Teilnahme an der gestrigen Aktion war nach Beobachtungen der Helfer recht gut, doch wurde nicht die gleiche Zahl wie bei der letztjährigen Typisierung erreicht. Einfache Erklärung: Damals hatten schon sehr viele Schüler mitgemacht. Diesmal hoffte man insbesondere auf „Nachrücker“ aus der Jahrgangsstufe 11, die im letzten Jahr altersbedingt noch nicht mitmachen konnten. ▪ tk

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