Förderschule sucht Zusammenarbeit mit Rahmeder Vereinen

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Die ehemalige Hauptschule am Nüggelnstück.

Altena - Zufrieden seien die Rahmeder Vereine und Verbände nach einer Zusammenkunft am Montagabend gewesen. Das teilte Altenas stellvertretender Verwaltungschef Stefan Kemper mit. Sowohl der Märkische Kreis als auch Schulleiterin Anna Christoforidis signalisierten im Gespräch mit den Bürgern, dass die Rahmeder auch zukünftig im Schulgebäude am Nüggelnstück willkommen seien.

Eine solche Vernetzung mit dem Ortsteil und seinen Bewohnern werde von der Förderschule ausdrücklich angestrebt, hieß es.

Nach Einschätzung Kempers kommt diese Regelung vor allem den Sportvereinen sehr entgegen. Sie durften zwar seit der Schließung der Hauptschule die Turnhalle weiter nutzen, mussten aber für deren gesamte Kosten aufkommen. Ab Sommer zahlen sie nur noch Nutzungsgebühren, und zwar in exakt der Höhe, die auch für andere Altenaer Sportstätten anfallen. Kemper: „Damit dürften sie sich wesentlich günstiger stehen“.

Der Kreis signalisierte am Montagabend auch, dass er Geld in die Turnhalle stecken werde. Die Sanitäranlagen sollen verbessert und ein Prallschutz angebracht werden.

Wenn sie nicht von der Schule benötigt wird, seien Rahmeder Vereine wie zum Beispiel der Seniorenkreis Gute Laune auch in der Mensa der Schule willkommen, erklärten Kreis und Förderschulleitung. Wie das genau funktionieren soll, muss noch besprochen werden. Die Zurverfügungstellung der Mensa wäre deshalb wichtig, weil der Heimatverein den Nutzungsvertrag für das Bürgerhaus am Paulusweg zum 31. Juli gekündigt hat. Es fällt damit als Veranstaltungsort weg. Für die Archivalien des Vereins werde jetzt in der Rahmede ein geeigneter Raum gesucht, erklärte Vereinsvorsitzender Hans Langenbach auf Anfrage unserer Zeitung.

Auch für die kleine, als Verein organisierte Volkshochschule Rahmede ist die Schule am Nüggelnstück wichtig, weil dort ihr gesamter Kursbetrieb stattfindet. Auch daran müsse sich nichts ändern, berichtete Kemper – Anna Christoforidis sei zuversichtlich, dass sich auch für Vormittagskurse der Weiterbildungseinrichtung ein Platz finden lasse. Gut für die beliebten Kochkurse: Die Lehrküche bleibt erhalten. Sie soll optimiert und auch der VHS zur Verfügung gestellt werden.

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