Gestaltungssatzung: Es geht auch ohne gut

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Beispielhaft: Die sanierte Fassade des ehemaligen Grüber’schen Hauses.

ALTENA ▪ Burgaufzug, Brücken-Wettbewerb, die Gestaltung der Durchgänge zwischen Lennepromenade und Innenstadt – Roland Balkenhol hat viel um die Ohren. Fast zwangsläufig bleiben Dinge liegen, zum Beispiel die Gestaltungssatzung für die Innenstadt.

Sie soll den Anliegern der Einkaufsstraße bis ins Detail vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben, wenn sie Fassaden gestalten oder auch nur ihr Schaufenster dekorieren.

Eigentlich sollte sie im vergangenen Jahr schon verabschiedet werden – doch daraus wurde nichts, der Burgaufzug ging vor. Jetzt habe er sich vorgenommen, die Satzung in der ersten Hälfte dieses Jahres durch die politischen Gremien zu bringen, sagte der Stadtplaner auf Anfrage. Der Entwurf sei fertig, der nächste Schritt sei jetzt die Beteiligung der Öffentlichkeit. Das könne über eine Bürgerversammlung oder auch im Innenstadt-Forum geschehen.

Durch das Fehlen der Satzung entstehe kein Schaden, betonte der Stadtplaner. Zum einen gebe es bereits die ein oder andere Festlegung für die Innenstadt. Zum anderen würden sich die meisten Hausbesitzer, die etwas an ihren Häusern im Stadtzentrum tun wollten, ohnehin an die Stadtverwaltung wenden, um nach Zuschüssen aus dem Fassadenprogramm zu fragen. Die gibt es aber nur, wenn sich die Antragsteller bei ihren Planungen an den ästhetischen Vorstellungen des Bauamtes orientieren. ▪ ben.-

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