In den Sommerferien

Hoffnung auf Zeltlager soll stattfinden

„JuCa“-Zeltlager in Altena-Evingsen 2015
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Immer ein großer Spaß: das „JuCa“-Zeltlager in Altena-Evingsen. Die Organisatoren würden sich freuen, wenn solch eine Gemeinschaft wieder möglich wäre.

Die Hoffnung stirbt zuletzt: 2020 fiel das „JuCa“ aus, in diesem Sommer will die freikirchliche Gemeinde Evingsen das Zeltlager stattfinden lassen. Wenn Corona es denn zulässt...

Altena – Alles wird abgesagt, fast alles jedenfalls: Die evangelisch-freikirchliche Gemeinde Evingsen hofft, nach der coronabedingten Pause 2020 dieses Jahr wieder ein JuCa anbieten zu können.

JuCa steht für Jungscharcamp und meint ein christliches Zeltlager für Mädchen und Jungen im Alter von acht bis 13 Jahren. Es ist Teil des städtischen Kinderferienprogramms und wird vom Jugendamt gefördert. Stattfinden soll es vom 25. bis 31. Juli.

Erlebnis-Woche in der Wildnis

„Im Groben geht es uns darum, den Kids Abenteuer und Spaß zu bieten. Das versuchen wir durch Bau-Aktionen, Geländespiele und Workshops“, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde. Der Clou des JuCa ist allerdings das Leben in der Wildnis: Die Teilnehmer zelten auf dem alten Evingser Sportplatz, der sich oberhalb des Tüssenbergs mitten im Wald befindet.

Strom? Fließend Wasser? Duschen? Alles Fehlanzeige, das JuCa steht auch für sehr, sehr einfaches Leben. Auch daran liegt es wohl, dass die Veranstalter auf der sehr gut gemachten Homepage „eine Woche, die unvergesslich bleiben wird“ versprechen.

Je nach Corona-Lage 40 bis 80 Kinder

Die Gemeinde führt das JuCa inzwischen zum 16. Mal durch. In der Vergangenheit konnten 40 bis 80 Kinder teilnehmen. Wie viele es in diesem Jahr sein werden, hängt von den im Juli geltenden Bestimmungen ab. „Momentan nehmen wir maximal 50 Teilnehmer an. Wenn die Coronabestimmungen es zuließen, würden wir 80 Kinder nehmen“, sagt Samuel Schmale von der Lagerleitung.

Dort arbeitet man bereits am Hygienekonzept, sagt aber auch ganz klar: „Natürlich dürfen und können wir nicht versprechen, dass das JuCa stattfinden wird. Deshalb bitten wir um Rücksicht auf unsere Regelungen bezüglich einer eventuellen Absage des Lagers“.
Die Gemeinde betreibt einen immensen Aufwand, um diese Veranstaltung durchführen zu können. Um die 50 Helfer würden gebraucht, berichtete Mitorganisatorin Julie Knaack nach dem JuCa 2019. Die Hälfte davon sei Tag und Nacht im Lager und müsse sich Urlaub nehmen.

„JuCa“ 2021 zum Thema Western

Auch im Vorfeld ist einiges zu tun, um die Logistik aufzubauen. Deswegen kooperieren die Evingser in diesem Jahr mit einer Gruppe aus Iserlohn, die vor den Evingsern eine Woche lang Lagerleben auf dem alten Sportplatz anbieten wird.
Das JuCa steht stets unter einem bestimmten Motto.

In diesem Jahr geht es um das Thema Western, auf die Kinder warten spannende Anspiele, Theaterstücke, Andachten und gemeinsames Singen. Bestimmt wird es das eine oder andere Lagerfeuer geben, einen Kugelhagel aber eher nicht: Der Freikirche ist es wichtig, die Kinder in die Gemeinschaft zu integrieren, gegenseitigen Respekt aufzubauen und ihnen beizubringen, was es heißt, im Team zu arbeiten.

Die Teilnahme am JuCa kostet für das erste Kind einer Familie 80 Euro, Geschwisterkinder sind dann für 45 Euro dabei – Verpflegung aus der in der Vergangenheit hochgelobten Lagerküche inklusive. Dieser günstige Preis ist nur wegen großzügiger Sponsoren möglich. Mehr Informationen und Anmeldungen unter www.juca-evingsen.de. Alle Infos zur Corona-Entwicklung im MK gibt‘s in unserem News-Blog.

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