Trödel und Kleider kaufen im Thomas-Morus-Haus

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Katja Grabowski und Eckhard Kittendorf freuen sich auf Trödelmarkt und Kleiderbörse.

Altena - Der Unterhalt des Thomas-Morus-Hauses ist für den Förderverein „Freunde der Heimatpflege“ im Mühlendorf eine kostspielige Angelegenheit. Auch deshalb veranstaltet der Verein am Sonntag, 2. April, in der ehemaligen Kirche einen Trödelmarkt mit Kleiderbörse.

Von 10 bis 17 Uhr können Besucher dort alles erstehen, was das Trödlerherz begehrt. Auch Aussteller sind willkommen: Nach Angaben von Mitorganisatorin Katja Grabowski ist etwa die Hälfte der 50 Verkaufstische bereits vermietet. Wer seinen Trödel anbieten möchte, zahlt 3 Euro für den Stand, wobei der Tisch im Preis enthalten ist.

Zeitgleich laden die Organisatoren zu einer Kleiderbörse ein. Ob Ball-, Cocktail-, Sommer- oder Schützenfestkleid: Das Angebot lebt von dem, was die Verkäufer aus ihren Schränken holen. Gegen eine Gebühr von 3 Euro können die Kleider am Freitag, 31. März, von 18 bis 20 Uhr oder Samstag, 1. April, von 10 bis 14 Uhr vor Ort abgegeben werden.

Förderverein und Feuerwehr sorgen für Verpflegung

Katja Grabowski wird die Stücke dann verkaufen und den Gewinn am Tag nach der Veranstaltung abrechnen. Nicht verkaufte Kleider können wieder abgeholt werden. Anmeldungen für den Trödel oder die Kleiderbörse nimmt die amtierende Schützenkönigin unter der Telefonnummer 0176/61093099 entgegen.

Das Thomas-Morus-Haus im Mühlendorf ist für den Förderverein ein lohnendes, aber auch kostspieliges Projekt.

Für die Verpflegung sorgt zum einen die Freiwillige Feuerwehr mit einem Grillstand. Zum anderen wird es Kaffee, Kuchen und Waffeln geben, die die Freunde der Heimatpflege für diesen Anlass spenden. Der Erlös aus der Standmiete, der Angebotsgebühr für die Kleider und der Verpflegung durch den Verein kommt der Erhaltung des Thomas-Morus-Hauses zugute.

Geplante Erweiterung der Toiletten

Dass das Geld gut angelegt ist, betont der Vorsitzende des Fördervereins Eckhard Kittendorf: Nachdem im vergangenen Jahr eine aufwendige Sanierung der Heizungsanlage für das gesamte Haus anstand, ist für die nahe Zukunft die Renovierung und Erweiterung der Toilettenanlage geplant. Bisher muss sich der Verein für größere Veranstaltungen einen Toilettenwagen ausleihen.

Zu den Investitionen kommen die laufenden Kosten etwa für Strom, Wasser oder kleinere Reparaturen. Viele Arbeiten erledigen die Mitglieder ehrenamtlich und helfen so, die Kosten gering zu halten. „Der Aufwand lohnt sich“, ist sich Kittendorf sicher: Die Auslastung der Räume sei zufriedenstellend: Regelmäßig nutzen etwa die Schützen oder der Blutspendedienst des DRK das Thomas-Morus-Haus.

Theater „Auf Draht“ fühlt sich im Gebäude wohl

Auch das Theater „Auf Draht“ hat Proben und Vorstellungen vom Lennestein ins Mühlendorf verlegt. „Die fühlen sich hier sehr wohl“, weiß Eckhard Kittendorf. Immerhin habe das Freie Theater eine eigene Bühne beschafft und weitere Veränderungen im Gebäude auf eigene Kosten vorgenommen.

Hinzu kommen Veranstaltungen wie Konzerte, Versammlungen oder Geburtstagsfeiern, für die das große, ehemalige Kirchenschiff im Obergeschoss oder ein etwas kleinerer Raum im Untergeschoss zur Verfügung stehen. Reich werden möchten die Betreiber, die die ehemalige Kirche seit 2015 gepachtet haben, nicht. „Unser Ziel ist es, den Stadtteil zu beleben“, sagt Kittendorf. Dazu sollen auch Trödelmarkt und Kleiderbörse beitragen.

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