Mittelalter-Festival

Besucherrekord wird in Altena geknackt

Mol, der Kobold. Hinter der Maskerade Michele aus Belgien. „Deutsche sind Mittealterfans. Toll!“ Foto: Hornemann

Altena -  Alle Besucher des seit Freitag, 31. Juli, laufenden Mittelalterfestes wollen mit Altenas Event-Aufzug fahren. Die Schlange der Wartenden, die sich von der Lenneuferstraße knapp 130 Meter hoch zur Burg hinauffahren lassen wollte, war am dritten und letzten Festivaltag (2. August) bis zum Mittag kaum zu bewältigen.

Und es war zeitweise so, dass die Menschen bis zu 100 Meter weit in einer Schlange in der Fußgängerzone standen und geduldig warteten, um endlich in die Kabine klettern zu können.

„Wir gehen davon aus, die Besucherzahl des vergangenen Jahres, als wir knapp über 20 000 Gäste gezählt haben, zu knacken“, freute sich am Sonntag, 2. August, Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein.

Bis gegen 13 Uhr war schon ein Anstieg „von mehr als 20 Prozent an Gästen“ zu verzeichnen gewesen. „Wir sind sehr zufrieden“, bilanzierte das Stadtoberhaupt gut gelaunt.

Marktvolk genießt herrliches Wetter

Das waren jung und alt, Frauen, Männer, Kinder, auch. Viele, ganz viele kamen in mittelalterlichen Gewändern und genossen das bunte Treiben an der Lenne und auf der Burg.

Hollstein glücklich: „Es ist friedlich geblieben. Gott sei Dank“. Auch das bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung nicht unbedingt selbstverständlich.

Gaukelei, Musik und Schabernack zum Festauftakt

Einer, der auffiel, hatte auch einen besonders weiten Weg an die Lenne genommen. Mol, der Kobold. Der kleine Kerl mit den spitzen Ohren, der merkwürdig verdrehten Sprache und dem sehenswerten Kostüm, war aus Belgien angereist. „Wir sind vier Freunde und wir fahren gerne nach Deutschland. Hier wird Mittelalter noch zelebriert“, befand der Gnom. Er zeigte überhaupt keine Berührungsängste mit dem Publikum, das ihn begeistert aufnahm.

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