Traumnote in der Prüfung führt zum Kammerbesten

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Helmar Roder mit seinem neuen Gesellen Martin Ebbefeld.

ALTENA - Die Berufsbezeichnung, die jetzt Martin Ebbefeld tragen darf, passt kaum in eine Zeile auf einer Visitenkarte: Der 26-Jährige ist nämlich Informationselektroniker SP: Geräte- und Systemtechnik. Und er hat seine Prüfung mit Auszeichnung und der Gesamtnote gut bestanden (wir berichteten).

Der Auszubildende von Radio- und Fernsehtechnikermeister Helmar Roder, Dahle, wurde mit diesem Ergebnis Kammerbester. Das öffnete ihm die Tür zu einem Wettbewerb auf Landesebene, in dem sich die landesweit Besten des Handwerks messen.

Nach einer Ausbildung zum Dachdecker entschloss sich der junge Mann, „noch eine Ausbildung anzuhängen“. Weil er sich immer schon für Informationselektronik interessierte, fand er bei Roder einen Ausbildungsplatz. Zur Prüfung musste der junge Mann im praktischen Teil einen Server anlegen, also ein Netzwerk konzipieren, „das eine mittlere Firma versorgen kann“, wie er gut aufgeräumt erzählt.

Das habe gut funktioniert, zum einen, weil er bei Roder „in alles hineinguckten durfte, was ging“, aber auch, „weil ich selbst im Hobby sehr viel mit Elektronik mache“.

Helmar Roder, wie zuvor sein Vater, bildeten bisher schon „mehr als zwei Dutzend Azubis erfolgreich aus“. Der Kammerbeste darf übrigens bleiben. „Er hat bei uns einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten“, so Helmar Roder. ▪ job

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