Trauercafé fehlen 3000 Euro: Nun gibt's Hilfe

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Die Mitglieder des Förderwerks St. Matthäus

Altena - 3000 Euro fehlen dem Trauercafé Momo für die weitere Arbeit. Nun gibt es erste Hilfe. Doch das reicht noch nicht.

Nicht um die großen Fragen der katholischen Kirche – vom Zölibat bis zur Rolle der Frauen –, sondern um die Themen vor Ort ging es in der Jahreshauptversammlung des Förderwerks der Pfarrei St. Matthäus im Thomas-Morus-Saal. Jene Themen und Zuschüsse, die das Gemeindeleben vor Ort erleichtern und bereichern. 

Im vergangenen Geschäftsjahr unterstützte das Förderwerk die Anschaffung eines Defibrillators und des Roten Sofas, das mittlerweile eine wichtige Rolle im Dialogprozess der Gemeinde spielt. Ein Messkelch aus dem 19. Jahrhundert wurde aufgearbeitet und ein Wlan-Internet-Anschluss installiert. 

Geld für Anschaffungen

Auch die Kirchenmusik wurde mit einem Zuschuss von 500 Euro für die Matthäus-Passion gefördert. Ähnliche Entscheidungen standen nun erneut an: Die Versammlung genehmigte die Aufarbeitung eines weiteren historischen Messkelchs, einen Zuschuss für die Anschaffung von Messdienergewändern und einen Zuschuss zu einer geplanten Seniorenfreizeit. 

Nach Jahrzehnten in Wind und Wetter fällt der Schaukasten mit Gemeindeinformationen „fast auseinander“. Das Förderwerk möchte die Anschaffung eines neuen beleuchteten Schaukastens vor der St.-Matthäus-Kirche mit einem Betrag von 1000 Euro unterstützen. Die Wiederverwendung eines Info-Kastens an den ehemaligen Kirchen wurde ausdrücklich verworfen. 

Weitere Unterstützer gefragt

Auch über einen Hilferuf des Kirchen- und Trauercafés „Momo“ mussten die Mitglieder beraten. Für die Fortsetzung der Arbeit fehlen 3000 Euro, zur Unterstützung seien aber alle Träger aufgerufen, hieß es. Darüber müsse gemeinsam beraten werden. „Wir sind auch gesprächsbereit und wollen das fördern“, sagte Pfarrer Ulrich Schmalenbach. Die Versammlung sah sich allerdings in der Verantwortung und sagte vorab einen Zuschuss von 500 Euro zu.

Ein Sondervermögen ist für die Orgel in der St.-Josef-Kirche in Nachrodt bestimmt. Die Mitgliederzahl liegt nach drei Todesfällen und drei Eintritten unverändert bei 47. Über 50 Mitglieder habe das Förderwerk noch nie erreicht, erklärte Pfarrer Ulrich Schmalenbach. „Ich bin den 47 Mitgliedern dankbar für ihre Mitwirkung.“ 

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