Tradition und Zukunft

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Abordnungen vieler SGV-Abteilungen waren auf die Höhe zwischen Altena und Neuenrade gekommen. ▪

ALTENA ▪ Rund 200 Teilnehmer fanden sich am Sonntagmorgen zum „Kohlbergtreffen 2011“ am SGV-Ehrenmal auf dem Kohlberg ein. Ausrichter der Veranstaltung waren der SGV-Hauptverein aus Arnsberg sowie die SGV-Abteilung Dahle.

Der Hintergrund des jährlich stattfindenden Treffens ist das Gedenken an die Toten des Ersten und Zweiten Weltkrieges sowie die Ehrung der aus den Reihen des SGV Verstorbenen. Der Hauptgeschäftsführer des Vereines, Wolfgang Ecker, erklärte, dass die Traditionsveranstaltung bereits seit dem Jahr 1927 durchgeführt wird.

Das Ehrenmal selbst wurde im Jahr 1938 errichtet und am zweiten Sonntag im Oktober des selben Jahres eingeweiht. Die jährlichen Kohlbergtreffen finden daher ebenfalls an jedem zweiten Sonntag im Oktober statt. Der Vizepräsident des SGV, Klaus Lomnitz, erklärte, dass das Kohlbergtreffen nicht als Pflichtveranstaltung zu versehen sei. Das Totengedenken folge einer Tradition, die den Weg in die Zukunft weise. Daher sei es dem SGV ein Bedürfnis, sich nicht nur der Verstorbenen aus den eigenen Reihen zu erinnern. Aber nicht nur anlässlich der Gedenkfeier solle die Erinnerung an Verstorbene aufrecht erhalten bleiben. Auch einzele Wanderer solle das Ehrenmal beeindrucken und zum Verweilen und Gedenken einladen. Die Pflege des Mahnmales erfolgt durch die SGV-Abteilung Dahle. Sie zeichnet auch für die Pflege des Grundstückes rund um das Ehrenmal verantwortlich. Der Gedenkfeier schloss sich noch ein Treffen im Kohlberghaus an.

„Die Inhaber der Pflegeeinrichtung haben gute Verbindungen zum SGV“, so Eckert. „Daher haben sie sich sehr für uns eingesetzt.“ Die Veranstaltung dauerte insgesamt bis in die frühen Nachmittagsstunden. ▪ hb

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