Tourismusbeauftragte Nathalie Weigelt hat an der Freiheitstraße Quartier bezogen

Neues Büro, neues Gesicht

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Nathalie Weigelt an ihrem neuen Arbeitsplatz. Hier geht es um Informationen für Touristen.

Altena - Seit einer Woche hat Nathalie Weigelt, die neue Tourismus-Beauftragte der Stadt, ihr Büro an der Freiheitstraße 26 in Beschlag genommen. Und es ist ganz schön was los. Vielleicht liegt es am Markttag, aber wahrscheinlicher doch am schönen Spätsommerwetter.

Noch gibt es keine „amtliche“ Statistik, aber Nathalie Weigelt spricht von bis zu 20 Besuchern täglich. Ein Blick ins neue Touristeninformationsbüro: Die Burg findet sich im Großformat hinter Weigelts Schreibtisch, aber auch in zahlreichen anderen Darstellungsformaten in dem kleinen, aber freundlich und hell eingerichteten Büro. Auch Carl, die alte KAE-Lokomotive im niederländischen Exil, ist präsent. Allesamt Leihgaben vom Atelier Ülle Buschmann.

Jede Menge Informationsmaterial, Prospekte und Flyer stehen hier zur Verfügung. Und kompetenter Rat. Von Kindesbeinen an kennt Nathalie Weigelt die Burgstadt, die Familie ihrer Mutter stammt von hier. Sie lebt in Iserlohn, ist aber eifrig dabei ihre Ortskenntnisse wieder aufzufrischen und zu ergänzen.

Momentan beziffert die Tourismusfachfrau die Zahl der gedruckten Infoquellen auf 50 verschiedene Exemplare, aber noch beim Besuch des AK am Donnerstag wird neues Material geliefert. Der Löwenanteil dreht sich natürlich um Altena, aber auch interessante Ziele jenseits der Stadtgrenzen finden Beachtung und werden den Besuchern anempfohlen. Einiges steht für die kommenden Monate auf der Agenda. Ein Großteil des vorhandenen Prospektmaterials – unter anderen ein Stadtplan und die Imagebroschüre – muss überarbeitet werden, damit es künftig in aktueller Fassung herausgegeben werden kann.

Manche Stunde steckt Weigelt derzeit in den Online-Auftritt Visitaltena.de oder andere Internetwege, um die Burgstadt im Gespräch zu halten. So findet sich auf der Webseite Sauerland.com jetzt ein neuer Tourentipp, der die „Wiege des Drahtes“ zum Inhalt hat. Weigelt arbeitet zudem an einer neuen Kinderrallye durch die Stadt, die in Form einer Schatzsuche aufgebaut ist. Generell geht es der Tourismusmanagerin um einen „einheitlichen Marketingauftritt.“

Manch Anderes wird man nicht auf den ersten Blick feststellen, aber mittelfristig macht es sich bemerkbar. So ist erst vor Kurzem ein Vertrag mit dem SGV-Hauptverein geschlossen worden, der dafür sorgt, dass die Wanderwege rund um die Burgstadt, insbesondere deren Auszeichnung mit Wegemarken, in Schuss bleibt. Das Wanderangebot sei beliebt, aber es müsse auch „gehegt und gepflegt“ werden damit es Zukunft hat, findet Weigelt.

Zu ihren Stichworten gehört auch die Zusammenarbeit mit benachbarten Gemeinden. „Dazu bin ich aber wirklich noch nicht gekommen. Aber Zusammenarbeit ist immer gut“, sagt Weigelt. „In welchem Umfang, das muss die nächste Zeit zeigen.“

Gefragt nach möglichen Schattenseiten der Stadt, zeigt sich die Tourismusbeauftragte im Übrigen als konsequente Optimistin. „Es gibt an einigen Stellen durchaus Potenzial nach oben. Aber man soll nicht das Negative sehen.“ Als ein Stichwort nennt sie hier „lost places“, die in der Fotografenszene sehr beliebt seien. „Natürlich nur von außen fotografieren“, bittet Weigelt.

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