Top-Team für den neuen König

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Hauptmann Klaus Knipping begrüßt die Schützen. ▪

ALTENA ▪ Grün-weiße Ereignisse werfen ihre Schatten voraus – im grün-weiß geschmückten Saal des Lennestein fand am Freitagabend die letzte Vorstandssitzung der Altenaer Schützen vor dem Fest statt.

Gastgeber war die Kompanie Rahmede. Deren Kompanieführer Michael Hegemann begrüßte die Anwesenden und wünschte sich für die neue Amtszeit einen so „tollen König“, wie die Gesellschaft ihn mit Thomas Roberg noch hat.

Der König meldete sich auch zu Wort und überbrachte Grüß seiner Mitregentin Julia Lüling, die „ihre letzten Stunden zählt“.

Nach der Begrüßung durch den Hauptmann Klaus Knipping stellte Frank Henkel die neuen Hofstaat-Paare vor. Während der Kränzebinder-Zeit habe er festgestellt, dass sich alle gut benehmen können, inzwischen können auch alle tanzen und sie hätten auch Mut bewiesen. „Sie mussten viele Spiele über sich ergehen lassen, aber sie hatten auch den Mut, Nein zu sagen, wenn so manches Spielchen unter ihrem Niveau war“, berichtete Henkel dem Vorstand. „Ich bin richtig stolz und kann sagen, dass ich eine Top-Mannschaft an den neuen König übergebe.“

Es folgten die Berichte der Kommissionen, die allgemein von gut gelaufenen Vorbereitungen für das Schützenfest 2012 berichteten.

Auch wenn sich das „Frettchen“ zur Zeit im östlichen Mittelmeer befinde, werden einige ehemalige Frettchen-Besatzungsmitglieder erwartet, für die auch noch Quartiere gesucht werden, berichtete Eckard Kittendorf. Weitere Gäste kündigte Jürgen Hesse an. „Wir haben auf der wire so viel Reklame für unser Schützenfest gemacht, während wir das letzte Bier am Stand der Firma Finkernagel leergetrunken haben, mal schauen, wer da so alles kommt!“ Auf jeden Fall hätten einige Nachbarvereine ihr Kommen mit bis zu 60 Personen angekündigt. Auch Andreas Opitz konnte beachtliche Zahlen nennen: Inzwischen seien 135 Rückmeldungen für das Senioren-Kaffeetrinken am Schützenfest-Sonntag bei ihm eingegangen.

Auch die Kompanieführer waren sich einig. Die Kränzebinderzeit sei harmonisch verlaufen und in allen Kompanien seien sehr viele junge Menschen engagiert bei der Sache gewesen. Knipping dankte allen Anwesenden und besonders seinen Kollegen vom engeren Vorstand für ihren Einsatz.

Mahnede Worte richtete Klaus Hesse bezüglich der Kleiderordnung an den Vorstand: „Wir sind eine Gesellschaft und kein Verein!“ Die Schützen sollten ordentlich gekleidet erscheinen und darauf achten, ihre Anzugjacken während des Marschierens geschlossen zu halten. Volker Richter erinnerte daran, dass am Freitag mit einem Eichenzweig angetreten werde, diese Zweige werden anschließend in Höhe des Küstersort in die Lenne geworfen, „aber zivilisiert und nicht mit Anlauf!“

Rendant Ulrich Wirthsmann schockte gegen Ende die Versammlung mit den Worten: „Wir können am Freitag gar nicht schießen! Wir haben 252 Pott-Jost-Medaillen zu vergeben, da kommen wir einfach nicht zum Schießen!“ Daher habe der Vorstand beschlossen, am Freitagmorgen im Bungern zunächst nur diejenigen auszuzeichnen, die bereits seit 50, 60 und sogar 70 Jahren Mitglied in der Gesellschaft sind. Namentlich sollen aber alle Jubilare genannt werden, bevor die Kompanien dann selbstverständlich doch zum Schießen antreten.

Nach dem offiziellen Teil sorgte das Blasorchester Altena für die richtige Einstimmung auf die kommenden „tollen Tage“. ▪ Von Silvia Sauser

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