Tolle alte Autos

4. Historische Rallye Burg Altena startet Samstag ab 9 Uhr an den Stadtwerken

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Übung macht vielleicht den Meister: Patrick Weber bot gestern auf Rosmart einen Workshop zum Thema Gleichmäßigkeitsfahren an. Klaus Knipping (links) kann’s schon, weil der mit seiner Frau oft an Gleichmäßigkeitsprüfungen teilnimmt.

Altena - Es muss nicht immer Porsche oder Mercedes sein: Auch ein Audi 80 geht  Samstag bei der 4. Historischen Rallye Burg Altena des MSC Altena an den Start. Das Auto ist 32 Jahre alt und sieht aus wie neu.

Auf die Zuschauer wartet ein Ausflug in alle Facetten der automobilen Vergangenheit. Seltene Vorkriegsmodelle wie ein Railton 6 Special von 1938 sind ebenso am Start wie Nachkriegs-Brot-und-Butter-Autos vom Schlage eines VW Käfers. Man findet Traumautos wie einen Jaguar E-Type. Alle sind wenigstens 25 Jahre alt, fast alle jedenfalls. In der Gruppe „Tribute to Morgan“ dürfen alle Autos dieser Marke an den Start gehen. Das ist optisch nicht weiter schlimm, auch ein nagelneuer Morgan sieht aus wie ein Oldtimer. Es handelt sich um eine so genannte Gleichmäßigkeitsrallye. Das bedeutet zuallererst einmal, dass die Fahrer etwa 230 Kilometer durch den Märkischen- und den Hochsauerlandkreis fahren. Unterwegs legen sie Gleichmäßigkeitsprüfungen ab – 12 in der eher gemäßigten tourensportlichen Klasse und zusätzlich noch geheime Prüfungen mit 45 bis 50 Lichtschranken in der sportlichen Klasse. Wer wissen will, wie so was geht, kann es sich Samstag von 11.10 bis 12.10 Uhr mitten in der City angucken. Eine der Gleichmäßigkeitsprüfungen findet nämlich auf dem Bungernplatz statt. Weitere „Schauplätze“ auf Altenaer Stadtgebiet sind die Stadtwerke (9 bis 11 Uhr), Mercedes Berger (11 bis 12 Uhr) und natürlich der Lennekai, wo ab 16.45 Uhr der Zieleinlauf erfolgt. 60 MSC-Mitglieder wirken bei der Organisation mit. Rallyeleiter ist Klaus Knipping und um die Betreuung der Teilnehmer kümmert sich Ehefrau Ike. Beide sind mit ihrem Morgan erfahrene Teilnehmer solcher Rallyes, kennen sich also in der Szene aus. „Wie Bolle“ freuen sie sich darüber, dass die Veranstaltung auch für Spitzenfahrer wie Willy Eisinger und Patrick Weber interessant ist. Die beiden lieferten sich erst kürzlich bei einer anderen Rallye ein packendes Kopf an Kopf-Rennen. 160 Lichtschranken mussten dort in vorgegeben Zeiten durchfahren werden, am Ende betrug die Summe der Abweichungen acht Sekunden und der Abstand zwischen den beiden Startern lag bei gerade mal 0,5 Sekunden. Das sind Dinge, über die man in Rallyekreisen redet. Auch dafür bietet die Veranstaltung Gelegenheit. Freitag trafen sich die Teams zum Warm up auf der Burg, Samstag ist nach dem Zieleinlauf Ausklang in der Bürgerburg.

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