Der Schützenvogel ist fertig

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Seinen mittlerweile 30 Schützenvogel für die Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft hat Tischlermeister Jochen Harte (mit Zepter) gefertigt. Gestern war Abnahme des Vorstandes.

Altena - Schwarz, gelb, rot, gold und ein Schuss silber: Der neue Schützenvogel der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft, FWG, ist fertig. Tischlermeister Jochen Harte präsentierte ihn dem geschäftsführenden Vorstand in seiner Werkstatt.

Hauptmann Klaus Hesse: „Wir sind begeistert und danken sehr. Jetzt kann das Schützenfest kommen!“

Wie immer ist der Vogel aus Abachi-Ramin-Holz. „Das ist ein helles, aber besonders weiches Holz. So ist garantiert, dass die abgefeuerten Patronen auch im Holz stecken bleiben oder im Kugelfang landen“, erläuert Harte. Assistiert hat ihm beim Bau seines mittlerweile 10. Schützenvogels in 30 Jahren Tischlermeister Björn Boshe-Plois aus seiner Werkstatt.

Bereits der Vater von Jochen Harte, Erwin, fertigte anno 1976 seinen ersten Vogel. Der Sohn „übernahm“ 1985, und zwar noch in Werkstatträumen der ehemaligen Firma VDM an der Werdohler Straße das Geschäft und fertigte seinen ersten Schützenvogel im Jahr 1988.

Seitdem hat sich viel geändert - erinnert sei nur an die neuen Sicherheitsbestimmungen der Landesschießordnung. Harte baut den Aar ohne Metall, ohne Stifte, ohne Schrauben, ohne Nägel und hängt ihn auch in den Kugelfang, der ebenfalls von ihm betreut wird. Garantieren tut der Meister für „bis zu 1900 Schuss“, ehe er von der Stange fallen sollte...

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