THW Altena: Hilfeleistung in tiefer Nacht

Mitten in der Nacht leistete das THW Hilfestellung, als in Kierspe ein Lkw-Motor streikte. -  Foto: Herbel

Altena - An Hilferufe mitten in der Nacht ist Frank Herbel, Chef des örtlichen Technischen Hilfswerks, THW, gewöhnt. Zum Wochenbeginn kam plötzlich die Bitte, gemeinsam mit vier Helfern einen in Kierspe liegen gebliebenen THW-Mannschaftslastwagen zu bergen. Dessen Motor war defekt. Das schwere Fahrzeug musste in die Werkstatt.

Herbel reagierte sofort, machte sich mit dem Spezial-THW-Tieflader aus Altena und seinen Kameraden auf den Weg. Dieses Bergungsgerät gehört seit Kurzem zum Fahrzeugpark des örtlichen THW und ist der Kategorie Abschleppdienst des Bundes zugeordnet. Solche Fahrzeuge sind so gebaut und konstruiert, dass sie vom Pkw bis zum 18 Tonnen Radlader alles Bergen und anschließend transportieren können. Sie verfügen dabei über Dalben die links und rechts eingesteckt werden können, um auch Langhölzer zu transportieren. Selbst an Wechselbrücken und See-Container wurde dabei gedacht, so der THW-Chef.

Der in Kierspe liegen gebliebene Lkw wurde über Umwege nach Altena gebracht. Da war umsichtige Planung nötig, weil das Fahrzeug große Abmessungen hatte und zum Beispiel den Rathaus-Tunnel in Lüdenscheid aufgrund seiner Höhe und Breite nicht passieren konnte. Herbel: „Wir haben es erst einmal nach Altena geholt. Von unserem THW-Standort aus geht es dann nach Herdecke in die Fachwerkstatt.“

Er dankte seinem Team, das kurzfristig bereit war, die Aufgabe zu stemmen und bilanzierte die plötzliche Aufgabe der Bergung „als durchaus ansprechend. Ganz einfach war das nicht. Aber, alles ging dann doch noch relativ problemlos.“

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