Neuntes Hoffest bei Crones auf dem Nettenscheid

+
13 Rinder halten Birgit und Jochen von der Crone auf ihrem Hof auf dem Nettenscheid. ▪

ALTENA ▪ 13 zutrauliche Rinder werden am 14. September neugierig ihre Nase über den Weidezaun halten, wenn Birgit und Jochen von der Crone zu ihrem neunten Hoffest auf dem Nettenscheid einladen. Von 12 bis 18 Uhr präsentieren kreative Aussteller Schönes, Dekoratives und Nützliches zwischen Scheune und Weide.

Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn stehen schon in den Startlöchern, um beim neunten Hoffest mitzuhelfen. ,,Ohne die hätten wir nicht so lange durchgehalten mit dieser Veranstaltung. Mit ihnen schaffen wir auch nächstes Jahr noch das zehnte Hoffest!” richtet Jochen von der Crone ein großes Dankeschön an alle, die den Tag gelingen lassen.

Auch Aussteller der ersten Stunde sind von der Crones treu geblieben: Die Vollkornbäckerei Woeste hält sich den Termin seit Jahren frei, um ihr Brot auf dem Nettenscheid anbieten zu können. Auch Silvia Cleemann denkt sich in der Backstube von Café Merz etwas Besonderes aus für das Hoffest: Sie backt Landplätzchen. In die Riege der kulinarischen Anbieter reihen sich zudem Hof Storck, Tee Gschwendner, Senf & mehr, Olivenöl Konzept und Imker Lieder vom Nettenscheid ein.

Erstmals dabei ist der Evingser Holzkünstler Arjen Baaijens. Thomas Jahn, der bekannte ,,Woll”-Künstler signiert an diesem Tag seine kultigen Sauerland-Cartoons für die Hoffestbesucher. Mit seiner Lebensgefährtin Sabine Forberger können sich die Gäste im Yoga ausprobieren. Live-Kunst präsentieren Ülle Buschmann und Sigrid Mischnik. In der mobilen Kerzenwerkstatt ,,Glühwürmchen” können Kinder ihre Kerzen selbst ziehen, mit einem Produkt aus dem Naturseifengarten werden die Finger wieder sauber. Abgerundet wird das Angebot durch Blumen, Kränze und Dekoartikel von Kluthe und Gaider. Außerdem gibt’s wie gewohnt die echte Nettenscheider Rindersuppe, Deftiges vom Grill, Currywurst ,,to go” und eine große Kuchentheke.

Jochen von der Crone öffnet für kleine Gäste wieder ,,Bauer Jochens Schatzkiste”. Mit Ehefrau Birgit nimmt er auch schon die Rindfleischbestellungen für den Herbst entgegen.

Das Jahr in der Landwirtschaft brachte nicht nur das übliche Zittern um ausreichend Regen mit sich: ,,Auch Sturmtief Manni hatte uns das Fürchten gelehrt”, beschreibt Jochen von der Crone jeden Tag, den alle Altenaer als finster in Erinnerung haben. Manni kostete den Hof zwar etwas Holz, schadete der heimischen Landwirtschaft jedoch zum Glück längst nicht in dem Umfang wie einst Kyrill. Die dichtbewachsenen Obstbäume von von der Crones haben es überlebt: Das Hoffest kann im Schatten der rotbackigen Äpfel stattfinden. Das erste Apfelmus aus den frischen Augustäpfeln hat Birgit von der Crone schon eingekocht. ▪ iho

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare