Theater „Auf Draht“ probt für die Premiere

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Ein Blick in die aktuellen Proben: Ein Jahr lang haben die Ensemble-Mitglieder an der Bühne für das Thomas-Morus-Haus gearbeitet und bald beginnt auch die heiße Phase des Kulissenbaus.

Altena - Mit „Arsen und Spitzenhäubchen“ hat sich das Ensemble „Auf Draht“ ein Stück ausgesucht, bei dem das Publikum unausweichlich Vergleiche ziehen wird. Die berühmte TV-Adaption hat in vielen Köpfen Bilder hinterlassen, mit denen die Altenaer Darsteller konkurrieren müssen.

In der aktuellen Probenphase sieht es so aus, dass das gelingen könnte. Und ab dem heutigen Freitag gibt es bereits die ersten Karten im Vorverkauf.

Natürlich setzt „Auf Draht“ eigene Akzente bei der Umsetzung von „Arsen und Spitzenhäubchen“, das verlangt schon der berühmte Plot des Stücks: Wer es noch nicht kennt, dem sei hier eine Zusammenfassung gegeben: Das bislang so glückliche Leben des Theaterkritikers Mortimer Brewster gerät ins Wanken, als er im Haus seiner Tanten Martha und Abby auf ein dunkles Geheimnis stößt: Im Wohnzimmer der liebenswerten Damen ist eine Leiche in einer Truhe versteckt.

Komisch, tragisch und spannend

In der Annahme, dass sein verrückter Bruder Teddy dafür verantwortlich ist, bekniet er die Frauen, ihn in ein Sanatorium einweisen zu lassen, was die beiden jedoch vehement ablehnen. Teddy ist ihnen schließlich sehr nützlich, weil er glaubt, unter dem Haus den Panama-Kanal zu graben. In der Nacht kommt es in der großzügigen Villa zu einer skurrilen Begegnung: Mortimers Bruder Jonathan taucht nach langer Zeit wieder auf. Unkenntlich, weil Dr. Einstein ihm mittels plastischer Chirurgie zu einem neuen Gesicht verholfen hat. Das kam Jonathans bisheriger krimineller Karriere zugute, doch nun hätte er gern wieder sein altes Antlitz zurück. Bevor er das bekommen soll, muss auch Jonathan noch eine Leiche verstecken. Für Mortimer Brewster beginnt ein Albtraum, der seinen bisherigen Lebensentwurf komplett in Frage stellt…

Die Besucher können sich auf einen unterhaltsamen Abend freuen.

Komisch, tragisch und spannend geht es in der diesjährigen Saison zu. Ein Jahr lang haben die Ensemble-Mitglieder an der Bühne für das Thomas-Morus-Haus gearbeitet und bald beginnt auch die heiße Phase des Kulissenbaus. „Derzeit sind wir in den Proben an dem Punkt, wo wir das Stück einmal komplett durchspielen“, erklärt Regisseur Thomas Fillinger, der auch die Rolle des Jonathan Brewster übernimmt. Auf harte Manöverkritik kann er verzichten, alle Darsteller haben sich gut eingefunden in der Adaption von Joseph Kesselring.

Premiere am 4. März

Die Premiere findet am Samstag, 4. März, statt. Weitere Aufführungen folgen am 8., 10., 11., 17., 24. und 25. März. Sie beginnen um jeweils 20 Uhr, der Einlass beginnt um 18.30 Uhr. Karten im Vorverkauf gibt es seit Freitag, 3. Februar, für 10 Euro im Versicherungsbüro Vogt, in der Konditorei Merz und in der Buchhandlung Katerlöh. Zu allen Aufführungsterminen ist auch eine Abendkasse geöffnet, mit Glück können sich so auch Kurzentschlossene noch ein Ticket für einen amüsanten Theaterabend sichern. Wie abendfüllend der wird, probiert das Ensemble zurzeit aus: Noch ist das Stück nicht voll auf Anschluss geprobt, voraussichtlich wird es etwa 120 Minuten dauern.

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