Tempo 30 auf nagelneuer Straße

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Der Hang ist eher flach und bewachsen. Das Tempolimit auf der frisch erneuerten Bundesstraße verstehen viele nicht.

[Update, 10. März] Altena - Für Zweifel und ungläubiges Kopfschütteln sorgte eine Verkehrsregelung auf der Bundesstraße 236 im erst vor zwei Jahren fertiggestellten Abschnitt zwischen der Kurve am Stortel und dem Ortseingang am Buchholz. Mittlerweile sind die Schilder verschwunden.

Dort wurde zum Beispiel der aus Richtung Werdohl kommende Verkehr durch ein Tempolimit zunächst auf 50 Kilometer pro Stunde heruntergebremst – und etwa hundert Meter weiter dann sogar auf 30 Stundenkilometer. Beim 30er-Schild befand sich ein Hinweis auf Steinschlaggefahr. Die Regelung gilt in beiden Fahrtrichtungen, also auch stadtauswärts.

Am Freitagvormittag wurden die Schilder abgebaut. Straßen.NRW-Sprecher Michael Overmeyer sagte dazu, das Entfernen der Schilder habe nichts mit unserer Berichterstattung zu tun. Vielmehr habe ein Gutachter nach der „Beräumung“ (Entfernen von losem Gestein) festgestellt, dass es dort jetzt keine akute Gefahr mehr gebe. Ob noch eine Hangsicherung folge, werde nach dem Bericht des Gutachters entschieden.

Die Zahl der Autofahrer, die für diese limitierenden Anordnungen Verständnis aufbrachten, scheint ohnehin überschaubar zu sein. Gerade auf diesem Abschnitt zählt die Bundesstraße zu den besten Straßen im Altenaer Stadtgebiet überhaupt. Sie ist neu und topfeben, es gibt keine Einmündungen, und der Verlauf der Strecke ist weithin einsehbar.

Eine weitere weiteren Tempobeschränkung in Richtung Werdohl-Dresel bleibt vorerst bestehen, erklärte Michael Overmeyer.

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