Telekom über Pläne für Glasfaser-Netz / Hohes Tempo für 2400 Haushalte

„Unsere Planung steht“

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Die Abdeckung mit schnellem Internet (bis zu 50 MBit) sei schon passabel, werde aber verbessert, sagt Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein – auf dem Foto mit Artur Huhn (Telekom Technik) und Ralf Engstfeld, Ansprechpartner für die Kommunen.

Altena - Die Telekom baut ihr Netz im Vorwahlbereich 02352 im Stadtkern von Altena sowie in den Ortsteilen Knerling und Linscheid aus. Rund 2 400 Haushalte, so eine Mitteilung der Telekom, bekommen ab Ende 2019 schnelles Internet.

 Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt laut Telekom auf bis zu 250 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s.

Dafür wird das Unternehmen Glasfaser verlegen und neue Verteiler aufstellen oder mit moderner Technik ausstatten. „Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an ihren Internet-Anschluss steigen ständig. Bandbreite ist heute so wichtig wie Gas, Wasser und Strom“, sagt Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein.

Die Telekom sei ein leistungsstarkes Unternehmen. „So sichert sich unsere Stadt einen digitalen Standortvorteil und wird als Wohn- und Arbeitsplatz noch attraktiver.“ „Unser Ziel lautet: Breitband für alle. So treiben wir auch in Altena die Digitalisierung voran“, sagt Ralf Engstfeld, kommunaler Ansprechpartner für den Breitbandausbau bei der Deutschen Telekom.

„Unsere Planung steht. Firmen werden beauftragt, Genehmigungen für die Baustellen eingeholt, bald rollen die Bagger.“ So kommt das schnelle Netz ins Haus: Zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle an der Bachstraße und dem Verteiler am Straßenrand verlegt die Telekom Glasfaserkabel.

 Das erhöht das Tempo der Datenübertragung deutlich. Die grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen umgebaut. Hier wandelt sich das Lichtsignal in ein elektrisches Signal. Von dort geht es über das bestehende Netz zum Anschluss des Kunden. Bei der Übertragung wird eine Technik eingesetzt, die elektromagnetische Störungen beseitigt. Dadurch werden höhere Bandbreiten erreicht.

Wie Dr. Andreas Hollstein erläutert, handelt es sich beim Bereich Innenstadt, Knerling und Linscheid um den sogenannten „eigenwirtschaftlichen Ausbau“, an dem der Versorger natürlich auch ein eigenes Interesse habe.

 Der Ratsvorsitzende will zudem beim bevorstehenden SIHK-Unternehmergespräch näher auf den mit einer Landesförderung gestützen Teil „Gewerbeausbau“ informieren.

Für die Ortsteile Dahle, Evingsen und Rahmede seien zudem Bundesfördermittel durch die Stadt beantragt worden. „Insgesamt“, so der Bürgermeister, werde sich die Situation in der Burgstadt, die derzeit schon als „gar nicht so schlecht“ zu bezeichnen sei, in der Zukunft noch „deutlich verbessern.“ Mehr Informationen zur Verfügbarkeit der Telekom:

www.telekom.de/schneller

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